Monday, October 20, 2008

Schwarze Tiefe

Wimmernd dahin schwelgen
Kriechend vor der Selbstachtung
Der man so achtlos
In den Rücken fiel

Es ist das Leben
Dass einen in den Tod treibt
Welches ein jeden von uns
Nach geraumer Zeit
Dahinsiechen lässt

Jeden Tag kommt das Ende ein Stück näher
Was sagst Du zum Abgrund
Wenn Du vor ihm stehst?
Oder lächelst Du ihm gar entgegen
Dabei Anlauf zu nehmen ...

Denk daran
Dort hört man Deine Schreie nicht
Es ist betäubend
Nicht wahr..?

Erzähl mir wie alles routiert
Es wirbeld Dich in das große Nichts
Welches Du Dein Innerstes nennst
Es ist still und einsam dort
In diesem tiefen Ozean

Aus denen nur die schwarzen Schatten der Vergangenheit starren
Sie schüren Deine Angst
Denn sie zeigen Dir was war
Nicht das was ist
Nicht was sein wird
Nur das war war
Und was nun nicht mehr existiert

Alles ist verloren
Und Du
Mittendrin
Alles ist in zahllose Scherben zersprungen
Zersprungen

Und vor Dir ist nur der Abgrund
Dem Du lächelnd entgegen blickst
Während Du zum letzten mal Anlauf nimmst

Wednesday, September 17, 2008

Endstation

Bin gefangen im Labyrinth
Und kann nicht weiter
Es gibt kein Richtig mehr
Alles Falsche liegt nun hier begraben
Die Wände kommen näher
Starren herab
Es gibt kein hin, kein her
kein Zurück
Kein Vorwärts
Nur Abwärts

Wo das Grauen sitzt
Mit dem Wahnsinn wartet
Und sich die Finger leckt
Wohin ist die Zeit des Glücks
Die Erinnerung schwindet
Aus dem letzten Paradies vertrieben
Eine Hetzjagd beginnt

Alles fließt wie Sand durch meine Hände
Nicht ein Korn
Bleibt zurück
Verschwindet in der Finsternis
Weit in der Dunkelheit

Leere macht sich breit
Langsam, ganz sachte
Schnürt sie meine Kehle zu
Nicht ein Hauch
Bleibt zurück

Mach die Augen zu
Entspann Dich
Es ist gleich vorbei
Und zurück
In dem schwarzen Labyrinth
Weht der Wind
Die letzte Asche fort

Sunday, September 14, 2008

Feuer in der Nacht

Ohne Dich kann ich nicht schlafen
Ohne Dich bin ich hellwach
Wenn meine Finger nach Dir tasten
Doch nur Laken finden in der Nacht
Welche sanft sich um mich winden
Warum gerade Sie
Und nicht Du
Soweit entfernt überkommt mich Kummer
Denn was ich will
Bist Du

Deine Nähe ist unglaublich
Dein Wesen sanft und zart
Bei mir bist Du wie ein Tiger
Der sich zu Ruh gebettet hat
Und vielleicht werde ich verbrennen
An dem Feuer, dass lodernd uns umgarnt

Doch in dieser Nacht wird es mich wärmen
Bis Du wieder bei mir liegst
Danach lass uns verbrennen
Wenn Du
In Deinen Armen sanft mich wiegst

Thursday, September 04, 2008

Schöne Stunde

Bei Tage
Sowie des Nachts
Schwirrst Du herum
In meinem Kopfe
Als gebe es kein Zurück

Die Wärme
Und der Halt
Den Du mir botest
In der Dämmerung
Noch so vertraut
Auf meiner Haut
Im Gedenken sanft errötet

Dein Atem
Der mein Haar leicht
Wehen lies
Ward es eine schöne Stunde
Ohne Worte
Die mein Herz höher schlugen lies

So liegt die Zukunft
Ungewiss
Ob Du es jemals wieder
Schlagen lässt
Wie in dieser schönen Stunde

Sunday, August 31, 2008

Giftige Schwindelei

Wir liegen so nah beieinander
Leben miteinander
Denken das wir uns kennen
Ja, denken
Wir glauben es
Doch wissen
Tut man gar nichts

Vertrauen
Wem kann man das schon
Wenn der Mensch neben Dir
So nah
Und doch so fremd ist

Jeden Moment
Einen Augenaufschlag lang
Steht man alleine da
Wieder einmal
Es ist so leicht

Im taumel der Zeit
Durchleben wir
Den Schwindel namens Leben
In diesem schwarzen Meer
Ein einziger Einheitsbrei
Der langsam Deine Seele zerfrisst

Zu viele gehen daran zu Grunde
Vergiftet von dem Brei
Der einem von Anfang an
Ins Gesicht gespuckt wird
Doch wir alle lächeln dem nur entgegen
Und fragen dankend nach mehr

Tuesday, July 08, 2008

Schönheit

Ich weiß nicht
Wie es weiter geht
Oder
Wie es weiter gehen soll
Doch ich weiß
Dass es weiter gehen wird

Ich will weiter
Bei Dir sein
Aber ich weiß nicht
Ob Du weiterhin
An meiner Seite sein wirst

Die Schönheit
Wandelt
In ach so hübscher
Fazinierender Gestalt
Das Ihr Schatten
Weit über mich fällt

Liebe
Schönheit
Oberflächlichkeit
Was ist der Mensch nur
Für ein Tier
Geleitet von Instinkten
Die verletzen

Die Schönheit
In mir
Ist nicht die Schönheit
An Ihr
Ist die Schönheit
Vielleicht schon bald
Bei Dir

Sunday, June 22, 2008

Vergangener Tanz der Zukunft

Stolz
Ein Fremdwort für Fortgeschrittene
Und doch
Bitten wir
Lasst uns nicht allein
In dieser dunklen Nacht
In der es keine Sterne gibt

Niemand sagt
Dass alles gut wird
Geht nicht
Wir brauchen euch noch
Selbst wenn wir es
Nicht mehr tun

Es ist nicht
Der kalte Regen
Der auf der Haut abperlt
Oder der Wind der durch das Haar weht
Es ist
Die nackte Angst
Die Tränen in die Augen treibt
Uns klein macht

Ungewissheit
Quält den Geist
Gibt es eine Zukunft
Oder nur den Morgen
Auf den uns die kalte Nacht
Schon vorbereitet hat

Thursday, June 05, 2008

Monday, May 19, 2008

Paradoxie einer Welt

Kleines Ding
Allein in der Finsternis
Hier ist es irgendwie

Leer
Traurig
Schwindelig

In diesem Kreis
Den der Teufel beschrieb
In seinem Spiel

Um jeden Preis
Soll die Zahl sinken
Jeden Tag


Und wenn Du ihr sagst
Sie hat es geschafft
Sieht man sie lächeln

Für diesen Moment
Ist sie glücklich
Im Jetzt

Der Schmerz
Vergessen
Das ist Glück


Es nicht schön
Es ist
Grausam

Aber doch ok
Denn es wird gut
Alles wird gut

Friday, April 25, 2008

Mon Amour

Es scheint
Als wärst Du erst
Seit einem Augenblick fort
Ich rieche Dich noch
Doch Dein Platz neben mir
Ist lang schon kalt und leer

Sehnsucht wiegt schwer
Wie ein gesprungener Stein
Auf dem harten Boden
Liegt man allein
Lebt in der Erinnerung

Minuten
Stunden
Tage
Warte auf Dich
In Gedanken
Denn Sehnsucht ist unheilbar

Tuesday, April 15, 2008

Abart Mensch

Des Nachts
Sowie am Tage
Wandelt man blind umher
Faszination Mensch
Das Ego
Lässt keinen Platz für mehr

Gedanken
Eine reine Farse
Tritt ein
In den Gedankenrotz
Der Zukunft
Ein Spiegel
Des Ekels

Angst
Wahnsinn
Verzweiflung
Leben
Alles liegt
Nah bei einander

Biete dem Leben
Wiederstand
Kämpfe
Für Dich
Verenden muss keiner
An seiner Last

Aber dann und wann
Ergibt sich der Wille
Versiegt die Kraft
Und es war zu schwer
Es nicht zu tun

Monday, March 10, 2008

Traumwelten

Wo ist die Wahrheit
Dort draußen
Was ist Realität
In dieser Plastikwelt

Welche tiefe Abgründe kennt
Und Fallen tödlich ist
Es ist ein Spiel
Hast Du Würfelglück

Das letzte was bleibt
Sind Deine Träume
Die letzte Hilfe
Ausgewürgt in der Not
In der man sich selbst verliert

Erstarrt vor der Angst
Zu Fallen
In den schönsten Träumen
Am Boden zerstört

Mit den Liebsten
Starr vor Kälte
Ein geregeltes Leben
Welches der Wahnsinn gebar

Sterben wir
Einen langsamen Tod
Voller
Glücklicher Träume

Thursday, February 28, 2008

Meine kranke Welt

Du schaust neugierig in die Welt
Immer nach vorn
Auch wenn Du eigentlich bist blind
Von den Tränenfluten die jede Nacht herein brechen
Es brennt
Blinzel sie weg, es sieht keiner

Dein Lachen hallt in den schönsten Tönen
Auch wenn Du schon lang bist erstickt
An den Schreien
Die Niemand hört
In Deiner Welt

Voller Leben, sagen Sie
Stark, sagen Sie
Gesellig, sagen Sie

Voller Verzweiflung
Voller Demütigungen
Voller Einsamkeit
Sage Ich

Monday, February 25, 2008

Wandelbar

Tränen liefen oft
Doch man fand
Das Lachen wieder

Angst in den Augen
Verwandelt
In neue Hoffnung

Misstraun im Herzen
Tief verwurzelt
Wich der Geborgenheit


Einsame Zeiten
Schier endlos wirkend
Nun in Zweisamkeit verbracht

So weit entfernt
Von der Liebe
Doch die Herzen so nah

Sunday, February 17, 2008

Egotrip

Ich liebe Dich
Wir sind Eins
Hier und jetzt
Komm her
Ich will Dich

Besitzen
Verführen
Dir die Sinne rauben
Für eine ganze Zeit

Bis, ja
Bis Du mich eines Tages
Langweilst und mich
Nicht mehr glücklich machst

Hau ab
Du bist nicht mehr
Unterhaltsam
Verschwinde
Scher Dich weg

Ich mache weiter
Wie es mir gefällt
Sollen Sie doch heulen
Es bringt mich nicht ab
Von meinem Pfad

Wieso sollte Ich
Rücksicht nehmen
Ich könnte doch
Etwas verpassen

Ich bin ein Arschloch
Ich bin der letzte Dreck
Ich steh dazu
Und werde es immer wieder tun...

Saturday, February 16, 2008

Mein Herz

Als die Nächte waren lang
Und Kälte
Durchstreifte mein Gemüt
War die Trauer
Nicht mehr fern

Doch in der Dunkelheit
Wo ich so lang war allein
Flackerte ein Licht
Ein warmes Licht
Und hüllte mich sanft ein

Umarmte meine Seele
Hielt mich da
Wo ich sonst fiel
Ich spürte Geborgenheit
Eins zu sein

So lege ich
Mein Herze nun
Allein in Deine Hände
Es liebt nur Dich
So lang es schlägt
Ich liebe Dich
So lang es lebt

Wednesday, February 06, 2008

Das kleine Märchen der Welt

Seit Anbeginn
War Ihr Heim
Ein Luftschloß
Im Land der Träume
Wo die Phantasie war
Das höchste Gut

Der Wind
Flüsterte von der Ferne
Die Bäume
Raunten ein Lied
Und die Vögel
Sangen vom Glück

Überall
Versteckten sich Geheimnisse
Lag Mystik in der Luft
Die der Zauberei
Den Weg ebnete

Bald
lockte die Neugier
Sie machte sich auf
Ging in die Realität
Und erkannte die
Wirklichkeit

Doch Dort
War kein Glück
Keine Phantasie
Was Sie sah
War Leid in allen Formen

Ihr Herz zerbrach daran
So sollte es wohl sein
Es ertrank in Ihren Tränen
So wie Ihre Phantasie
Erstickt war

Es begann Ihr letzter Traum

Thursday, January 17, 2008

Der Dank

Ein kleines Wort ist es
Oft
Schnell gesagt
Selten
Wirklich gemeint

Danke

Dass es Dich gibt
Das Du bist
Wie Du bist

Zusammenhalten
In einer Welt
Wo man meist allein ist
Füreinander da sein
Was auch kommt

Ehrlich sein dürfen
Ohne Angst
Streiten
Und doch immer
Gemeinsam weiter gehen

Freunde
Ihr wahren Freunde
Danke

Sunday, January 06, 2008

Eine kleine Belustigung

Anscheinend
Bin Ich ein Witz
Ein schlechter Scherz
In
Menschengestalt

Lass mich Dich doch unterhalten
Los
Verhöhne mich
Lach über mich
Habe Deinen Spaß an Mir
Nur zu
Tu es

Doch bitte dann
Wenn Du
Vor mir stehst
Mir
Ins Gesicht siehst

Wo ist Dein Mut
Es ist so still geworden
Kein Lachen ertönt
Wo ist es jetzt
Wenn es an der Zeit ist
Es auszusprechen

Das meine Herren
Ist der Klang
Der Feigheit
Und nun
Verschwinde

Thursday, January 03, 2008

World Wide Web

Kotz Dich aus
Geb Deine Gedanken frei
Wie viel Sie wohl kosten
In der Welt
Die umsonst ist

Als Gedankenhure leben
Nicht darüber nachdenken
Einfach weiter
Weil Dich sonst
Nichts
Zusammenhält

In Deiner Verletztheit
Abgestumpft
Durchlebst Du den
Seelenstrip
Tiefer
Schneller
Weiter

Und wie Sie alle gaffen
Sich ergötzen
An dem kranken Dreck
Dem Endprodukt
Deiner Verzweiflung

Damit Sie
Selber
Abgelenkt sind
Von Ihrer
Eigenen
Inneren
Leere