Wednesday, September 17, 2008

Endstation

Bin gefangen im Labyrinth
Und kann nicht weiter
Es gibt kein Richtig mehr
Alles Falsche liegt nun hier begraben
Die Wände kommen näher
Starren herab
Es gibt kein hin, kein her
kein Zurück
Kein Vorwärts
Nur Abwärts

Wo das Grauen sitzt
Mit dem Wahnsinn wartet
Und sich die Finger leckt
Wohin ist die Zeit des Glücks
Die Erinnerung schwindet
Aus dem letzten Paradies vertrieben
Eine Hetzjagd beginnt

Alles fließt wie Sand durch meine Hände
Nicht ein Korn
Bleibt zurück
Verschwindet in der Finsternis
Weit in der Dunkelheit

Leere macht sich breit
Langsam, ganz sachte
Schnürt sie meine Kehle zu
Nicht ein Hauch
Bleibt zurück

Mach die Augen zu
Entspann Dich
Es ist gleich vorbei
Und zurück
In dem schwarzen Labyrinth
Weht der Wind
Die letzte Asche fort

Sunday, September 14, 2008

Feuer in der Nacht

Ohne Dich kann ich nicht schlafen
Ohne Dich bin ich hellwach
Wenn meine Finger nach Dir tasten
Doch nur Laken finden in der Nacht
Welche sanft sich um mich winden
Warum gerade Sie
Und nicht Du
Soweit entfernt überkommt mich Kummer
Denn was ich will
Bist Du

Deine Nähe ist unglaublich
Dein Wesen sanft und zart
Bei mir bist Du wie ein Tiger
Der sich zu Ruh gebettet hat
Und vielleicht werde ich verbrennen
An dem Feuer, dass lodernd uns umgarnt

Doch in dieser Nacht wird es mich wärmen
Bis Du wieder bei mir liegst
Danach lass uns verbrennen
Wenn Du
In Deinen Armen sanft mich wiegst

Thursday, September 04, 2008

Schöne Stunde

Bei Tage
Sowie des Nachts
Schwirrst Du herum
In meinem Kopfe
Als gebe es kein Zurück

Die Wärme
Und der Halt
Den Du mir botest
In der Dämmerung
Noch so vertraut
Auf meiner Haut
Im Gedenken sanft errötet

Dein Atem
Der mein Haar leicht
Wehen lies
Ward es eine schöne Stunde
Ohne Worte
Die mein Herz höher schlugen lies

So liegt die Zukunft
Ungewiss
Ob Du es jemals wieder
Schlagen lässt
Wie in dieser schönen Stunde