DIE DUNKLE VERFÜHRUNG
Du bist so dunkelrot,
Wie das Blut,
Welches in unseren Adern fließt.
Ein Tautropfen hängt an Deiner Blüte,
Wie die stillen Tränen in unserem Antlitz,
Innerlich vor Schmerz verzerrt.
So wundershcön Du auch bist,
Wir wissen,
Wenn wir Dich anfassen,
Werden wir uns an Deiner Vollkommenheit stechen.
Jedoch fasten wir Dich an,
Genossen den Schmerz,
Und warfen Dich dann abermals weg.
Ich weiß,
Bald werden wir wieder zusammen treffen,
Denn Deine blutige Spur wird niemals vergehen.
Sie tropft leise hinter uns her,
Bis zum letzten Tag.
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