Tuesday, February 13, 2007

Realität

Eine Ruine ist heute das,
Was ich einst mein Heim nannte.

Die Familie zerbrochen,
Es blieb nur noch Kälte und Einsamkeit.

Das Glück packte seine Koffer,
Zog aus.

Es wollte nicht mehr bei uns bleiben,
Lief schon fast flüchtig fort.

Wir sahen ihm sehnsüchtig und lange nach,
Doch es änderte seine Meinung nicht.

Und so blieb jeder für sich allein,
Halt gab es nicht.

Gebrüll und Zorn erwachte,
Die Verzweiflung trieb den Wahnsinn an.

Und die Hilflosigkeit weinte leise vor sich hin,
Versunken in ihrer selbst.

So steh ich in den Trümmern,
Blicke betreten umher.

Erinnerungen,so viele Erinnerungen...
Sie huschen davon.

Eine Familie,
Sind wir das,

Irgendwo,irgendwie,
Waren wir es irgendwann.

Wieder fliegt eine Erinnerung an mir vorbei,
Und mir wird klar;

Das es keine Erinnerung war.
Sondern das Jetzt,
Welches an mir spurenlos vorbei schwebt.

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