Saturday, February 25, 2012

Die Klinge hart gestoßen
Durchwühlt sie grausam den Leib
Rote Erinnerungen strömen
Doch kein Schmerz der schreit
Taub kommt die Leere daher
Und erhängt sich an dem Wahnsinn seiner selbst

Was hatte man gehofft zu finden
Liebe
Welche nicht verdient wurde
Hass
Dessen man nicht wert ist

Folter
Spielerei für Fortgeschrittene
Wenn man nichts mehr hat
Kann einem auch nichts mehr genommen werden

Verloren und doch gewonnen
Gefunden wurde ein Lächeln
Im Abschied
Unantastbar
Mit offenem Leib und befleckter Klinge

Wednesday, February 01, 2012

Traurige Wahrheit

Die Stille
Wird durchzuckt
vom Schmerz
Aufflammende Schreie

Sehnsucht
Hallt über die Weiten
Des Innerns

Salzig
Schmeckt die Erinnerung
Ausgetrocknet
Das Gefühl

Blutig
Windet sich die Verzweiflung
Kontrolliere Dich
Wenn alles andere
Fällt

Verschwinde
In Deiner selbst
Wenn der Rest
Dich zu ersticken droht

Wach auf
Es gibt kein
Happy End

Für keinen von Uns

Friday, January 27, 2012

Zitat der Woche

"Ich werde demnächst ein paar Veränderungen
In meinem Leben vornehmen...

Wenn Du nichts mehr von mir hörst,
Warst Du eine davon."

Wednesday, January 25, 2012

Sein Herz
Gegen meines
Das war der Deal

Der Scheck ist geplatzt

Der Verstand
Schreit, jeden Tag
Doch das Herz
Ist taub

Rückrat
Stolz
Kraft

Wie angeekelt sie sind
Hass kommt hoch
Der Wahnsinn lacht einladend

So manche Erkenntnis
Bohrt sich
Wie die letzte Kugel
Unaufhaltsam
In den Kopf

Hinterlässt Wunden
Die nicht mehr heilen
Rettungslos

Bittersüß
Die Tür
Gemalt an die Wand

Neongrün
Notausgang


Dies ist der Trick
Jetzt
Pass gut auf

Mein Herz
Gegen Frieden
Das ist der Deal

Diesmal ist der Scheck gedeckt

Wednesday, January 11, 2012

Eine kleine Geschichte (Leider nicht aus meiner Feder)

"Es war einmal ein Junge der einen schlechten Charakter hatte.
Sein Vater gab ihm einen Sack voller Nägel und sagte zu ihm,
Er müsse jedes Mal, wenn er die Geduld mit einem Mädchen verliert oder sie verletzt, Einen Nagel in den Gartenzaun schlagen.
Am ersten Tag schlug er 37 Nägel in den Gartenzaun.
In den folgenden Wochen lernte er sich zu beherrschen
Und er musste immer weniger Nägel in den Zaun schlagen.
Er merkte,
dass es anstrengender war Nägel zu schlagen, als sich zu beherrschen.

Endlich kam der Tag an dem er keinen Nagel mehr schlagen musste.
Also ging er zum Vater und erzählte ihm das.
Der Vater sagte, er solle jeden Tag an dem er sich beherrschen konnte einen Nagel heraus ziehen.
Nach einiger Zeit war es so weit und kein Nagel steckte mehr im Zaun.
Der Vater sagte:
Mein Sohn, du hast dich gut benommen, doch schau den Gartenzaun an.
Er ist voller Löcher und er wird nie mehr so sein wie früher...

Wenn du mit einem Mädchen streitest, schlecht mit ihr umgehst
Und ihr etwas Böses tust, dann lässt du ihr eine Wunde im Herz
Wie die der Nagel im Zaun.
Egal, wie oft du dich entschuldigst,
Die Wunde wird bleiben..."

Monday, December 12, 2011

Echo des Herzens

Der Stift bleibt stumm
Das Herz schreit
Doch das Blatt
Bleibt leer

Kein Wort
In keiner Sprache
Könne sich je anmaßen
Zu glauben
Das ausdrücken zu können
Was gefühlt wird

Diese unglaubliche Freude
Wenn man sich sieht

Das pure Glück
Beieinander zu sein

Die Sehnsucht
Wenn Ferne trennt

Die Angst
Es sei nur eine Zeitspanne

Was beschreibt dieses Wort
Dieses kleine Wort
So groß in der Bedeutung

Zu oft
Zu schnell verwendet
In dessen Namen
Gejubelt
Und getötet

Sag mir
Ist es

Liebe

Sunday, November 06, 2011

Kleines Gefühl

Langsam
Ganz sacht
Schlich es sich ein

Dieses Gefühl
Ein Hauch
Nicht mehr

Und nur Du
Weißt ganz genau
Welches ich meine

Auf einmal
War es da
Und man erkannte erst jetzt
Wie lange schon

Wir hatten es einfach nicht bemerkt

Nichts
Was man verloren hatte
Suchte oder fand

Es war plötzlich da
Und als wir es bemerkten
War es traurig

Zu viele verpasste Gelegenheiten

Dinge
Für die es
Sie zurück zu nehmen
Zu spät war

Trotz Allem
Ist es jetzt
Wie es auch immer ausgehen mag

Ob es wegrennt
Oder bei uns bleibt

Wunderschön

Zitat der Woche

"Über alles hat der Mensch Gewalt,
Nur nicht über sein Herz."

Friedrich Hebbel

Zerstreut

Verloren in der Welt
Überall kleine Stücke und Fetzen
Teile der Seele
Sie lässt Ihre Federn

Wenn ein Herz bricht
Dann nie gleichmäßig
Reines Glück
Welches Stück zu Dir gehört

Gebrochene Herzen gebären schwarze Engel
Sie fallen tief
Im Rausch des Schmerzes
Betäubt vom Leid

Hart aufschlagend
Auf der blutigen Oberfläche
Namens Realität
Die sich einem täglich
Ins Gesicht erbricht

Ertrink an den Tränen
Findest du keine
Lass Dich fallen
Erreichst Du den Grund
Hast Du es geschafft

Herzlich willkommen im Nichts

Thursday, July 14, 2011

Tanz mit mir

Ich finde keine Worte
Ich suche sie
In mir, um mich herum,
In den Augen der Menschen
Doch dort ist nichts

Nur diese starrende, tiefe Leere
Kein Wort
Keine Geste
Keine Liebe
Als hätten auch Sie
Alles verloren

Gib mir ein Wort
Gib mir ein Gefühl
Einen Sinn in dem Ganzen
Irgendetwas
Was mich nicht am Rande des Wahnsinns tanzen lässt

Nichts ist von Bedeutung
Nichts berührt

Ich versuche zu schreien
Und bleibe stumm
Ich versuche zu sehen
Und erblinde
Ich versuche zu atmen
Und erstick

Wenn man unvollständig ist
Stirbt man
Man kann es nicht aufhalten
Und Alle sehen zu

Tuesday, July 12, 2011

In Liebe

"Nun ist es Abend, nun ist es genug.
Nun birg mich, Herr, in Deine Hände.
Es war so schwer, als ich mich selber trug.
Nun trägst Du mich in Liebe ohne Ende."


Ich will keinen Abschied,
Keine Tränen ...
Ich sage bis bald, auf Wiedersehen.


Es geht ein Stück Familie
Es geht ein Stück Liebe
Es ging ein Teil von mir

Sunday, June 05, 2011

Zitat der Woche

"Je schöner und voller die Erinnerung,
Desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude."

Dietrich Bonhoeffer

Saturday, June 04, 2011

Stürmische Nacht

Wilde See
Komm zu Ruh
Lass mich ziehen
Die Wellen, sie brechen
Es scheint kein Licht am Horizont

Ach Du raue, wilde See
Lass mich Heim
Der Regen peitscht
Schwarze Nacht umhüllt das Schiff

Stürmische See
Lass mich die Heimat finden
Hoffnung nährt
Den Gedanken an zu Haus

Liebende See
Lass mich zurück kehren

Ich sah das Licht
Stand im Hafen
War zu Haus

Fand dort keine Hoffnung mehr

Lass mich
Dein Schiff sein
Deine Flagge
Dein Wind
Dein Sturm

Mit aller Macht
Zerstörend
Gewaltig
Wunderschön
Tödlich

Friday, March 18, 2011

"Manchmal hat man das Gefühl,
Man hätte sein Herz verloren...
Oder kann es etwa der Verstand sein,
Welcher verloren ging?"

Tuesday, March 08, 2011

Zerstreut
In der Ferne

Einsame Leere
Umfasst das Herz
Nimmt mir den Atem

Wo findet man sich wieder
Wenn man
Sich verloren zu haben scheint
Wo ist die Stätte
In der wir uns selbst
Begegnen


Komm zurück


Doch die Seele bleibt fern
Und was bleibt ist der Mensch
Eine Puppe
Auf den Wogen der Zeit
Hin und her geschaukelt
Im toten Alltag

Zerschellt an den Klippen
Die man Leben nannte

Saturday, August 28, 2010

Hass auf Dich

Wut
Oder ist es schon Hass
Tiefe Wut in mir
Hass auf Dich

Lass uns in Frieden
Sei still und geh fort
Wenn wir uns je wieder sehen
Weiß ich nicht was passiert

Du bist der einzige Mensch den ich hasse
Abgrundtief
Verschwinde
Es ist gut wie es ist

Aber ich kann nicht anders
Als Dich zu hassen
Ich weiß
Es ist schwach
Hass
Ist schwach

Aber Du
Bist für mich das Übel
Die Wurzel
Und wenn ich an Dich denke
Ziert saurer Geschmack meine Zunge
Du kotzt mich an
Von ganzem Herzen

Saturday, June 19, 2010

Du

Wie ein Schatten
Ein verfluchtes sein
Tauchst Du bei ihm auf

Immer und immer wieder
Eine Wunde aus vergangenen Tagen
Vernarbt und blass
Sie zeugt von Schmerz

Ein Geist aus alter Zeit
Erinnerst ihn an alte Tage
Sähst Zwietracht
Wo starke Herzen schlagen

Zieh in Frieden und lass ihn gehen
Es ist vorbei
Akzeptiere
Liebe ist unser höchstes gut
Und Alles was wir haben

Nur weil Du das Leben führst, welches Du verdienst
Am Rande der Gesellschaft
Zieh Dich nicht an ihm hoch
Saug ihn nicht aus

Nicht noch einmal
Sonst wird Der der säht
Sich bald bereit machen müssen zu ernten

Thursday, February 11, 2010

Zitat der Woche

"Verwechsle nicht die Freude am Gefallen
Mit dem Glück der Liebe."

Coco Chanel

Tuesday, February 09, 2010

Gedanken ...
Diese verdammten Bastarde die einen nie zur Ruhe kommen lassen
Langsam
Legen Sie Ihre dürren, kalten Finger um Deinen Hals
Und drücken zu
Spalten Dein Herz
Und zerfetzen Deine Seele
Wer Glücklich sein will
Darf nicht denken

Saturday, September 12, 2009

Totgeburten des Kopfes
Wurden nie zu Ende gedacht
Haben nie gelebt
Wurden nie gesprochen
Und waren nie aufgeschrieben

Kommen in diese Welt
Gelangen in sich übergebende Gehirne
Und werden nach und nach
Einer nach dem anderen
Abgeschlachtet
In vernichtenderer Weise nieder gemetzelt

Was man nicht denken will
Spühlt man runter
Oder schließt es weg
Nägel haben so etwas entgültiges
Tief vergraben

Wenn der Gedankenbrei ausläuft
Verheizen oder auf Eis legen
Egal
Hauptsache fort
Und in Feigheit, Niedergeschlagenheit und Selbstmitleid sich welzen
Geht das fröhliche Schlachten weiter

Zitat der Woche

"Leid gehört zur Liebe.
Es verleiht der Liebe erst den Duft. Es macht alles der Mühe wert.
Der zauberische Bann der Liebe liegt in der Tatsache,
Das sie welken muß wie eine Blume.
Nur der Schmerz der Liebe ist unvergeßlich.
Der Schmerz ist die Pflanze,
Die in diesem Boden Wurzeln schlägt und zurückbleibt,
Wenn die Freude für immer verblüht ist."

Aus: John Knittel: Amadeus

Tuesday, September 08, 2009

Fragen
So viele Fragen
Möchte Ich Dich fragen
Doch vermag Ich es nicht
Denn
Ich kenne Deine Antworten
Und ertrüge Sie nicht

Sagen
So viel sagen
Möchte ich Dir
Doch vermag Ich es nicht
Denn
Du würdest schweigen
Und Dies ertrüge Ich nicht

Sein
So viel sein
Möchte ich bei Dir
Deswegen frag und sag Ich nichts
Denn
Ich müsste fort
Und Dies ertrüge Ich nicht

Thursday, August 06, 2009

Zitat der Woche

Einschlafen dürfen,
Wenn man müde ist,
Und eine Last fallen lassen dürfen,
Die man lange getragen hat,
Das ist eine köstliche,
Eine wunderbare Sache.

(Hermann Hesse)

In Gedenken an die heutige Trauerfeier. Du fehlst.

Sunday, August 02, 2009

Abschied nehmen

Nun bist Du fort
Nach so langer Zeit
Holte er Dich doch
Und wir
Bleiben zurück

Es geht ein wundervoller Mensch
Nur Erinnerung bleibt
Es geht ein Stück Familie
Es geht ein Stück Liebe
Es ging ein Teil von mir


In Erinnerung an einen liebevollen Menschen,
Der letzte Nacht Abschied nahm.

Tuesday, July 28, 2009

Treuloser Pfad

Weder hier noch dort
Zerrissen
Kein klares Ende
Kein Anfang in Sicht
Es zieht nur
Das Echo der Vergangenheit
Seine stillen Bahnen

Verwirrt und nach dem Rechten suchend
Halb mit der Vergangenheit kämpfend
Die langsam erstickt
Fast wieder zu Hause
Und doch irgendwo dazwischen hängend
Einfach dahin vegitierend

Oder
Wie soll ein Blinder den Weg finden
Wenn er sich im Labyrinth
Verlaufen hat...

Zeigst Du Ihm den Weg..?

Tuesday, July 21, 2009

An einen Freund

In dieser Zeit
Bist Du der Mensch
Der mich zu mich selbst zurück finden lässt

Ich bin glücklich
Wenn Du da bist
Es ist schön

Ein warmherziger Mensch
Der komplizierter nicht sein könnte
Und doch so einfach
Mir die Sinne raubt

Hab Dank
Für die Zeit
Die ich mit Dir verbringen darf

Du stelltest mir eine Frage
Auf die ich Dir des Nachts keine Antwort gab
Aus Furcht

Doch nun
Sag ich Dir
Sie lautet
Ja

Gedanken

"Du hast mich angelogen..."

- "Aber nicht betrogen!"

"Reicht das nicht..?"


Manche Dinge wollen einfach nicht aus dem Kopf verschwinden...

Saturday, April 25, 2009

Und manchmal
Fühlt man sich wie ein Mosaik
Eines von der Sorte
Das Du gar nicht erst anfangen möchtest zu legen

Nicht weil es zu schwer ist
Sondern
Weil Du weißt
Das schon ein paar Teile fehlen

Zerstreut in kleine Stücke
Verloren in der Welt...allein
Es ist
Unvollständig

Und jeder neue Tag
Scheint Hoffnung zu bringen
Bis die Nacht nur noch mehr verschwinden lässt

Es möchte doch nur wieder komplett sein
Nicht
Sich auflösen

Doch die alten Teile bleiben verloren
Verschollen in der Vergangenheit
Und Neue
Wollen nicht passen

Das Gefühl bleibt
Reist ein tiefes Loch in das Bild
Welches dadurch nicht mehr schön anzusehen ist
Es auszubreiten wäre dumm

Was bringt einem schon ein Puzzle
In dem die wichtigsten Teile fehlen

Sunday, April 19, 2009

Sie wollte Dich nie missen
Denn Du bist nicht der Ihre
Freiheit lockt
Und doch
Sucht ihr Herz
Immer und immer wieder
Das Deine
Die Sucht dahinter
Zu groß
Es schmerzt
So sehr
Den Dein wahres Interesse galt nicht ihr
Doch Sie quält sich
Für ein kleines bisschen Glück
Verrückt

Sunday, March 29, 2009

Es ist das Leben
Welches Dich gnadenlos auf die Knie zwingt
Es sind die Menschen
Die Erfahrungen
Der Schmerz, Das Leid
Das Glück und die Hoffnung
Der ganze kranke Scheiß
Der Dich zu einem von Millionen macht
Zu einem Menschen der am Ende ist
Der Weg ist
Eine Sackgasse
Mal wieder
Wie immer
Immer wieder
Du hattest was anderes erwartet
Und doch frist Du immer den selben Mist
Irgendwann zereisst es Dich ganz
Und Du erstickst an dem Dreck
Den Du täglich hochwürgst
Und Doch immer wieder schluckst
Verreckst an dem Leben welches wertloser nicht sein könnte
Welch eine Ironie das doch ist
Verstorben am Leben

Tuesday, March 03, 2009

In Ketten
Sein
Ganz und gar
Unsichtbar
Scheinbar
Unscheinbar
Nicht existent

Ein Freigeist
Der auf Wände traf
Ein Vogel der erstickt im Käfig lag
Für immer mit Ihm verbunden
Und doch so allein
Verblasst das sein

Sahst Du die Kugel
Ach so passend
Zu dem Loch in meinem Kopfe
Falls Du Sie siehst
So danke Ihr

Denn nun bin ich
Dein Freigeist
Der nie auf Wände traf
Dein Vogel
Der nie im Käfig lag
Und weit, weit fliegt fort
Einfach nur davon

Monday, October 20, 2008

Schwarze Tiefe

Wimmernd dahin schwelgen
Kriechend vor der Selbstachtung
Der man so achtlos
In den Rücken fiel

Es ist das Leben
Dass einen in den Tod treibt
Welches ein jeden von uns
Nach geraumer Zeit
Dahinsiechen lässt

Jeden Tag kommt das Ende ein Stück näher
Was sagst Du zum Abgrund
Wenn Du vor ihm stehst?
Oder lächelst Du ihm gar entgegen
Dabei Anlauf zu nehmen ...

Denk daran
Dort hört man Deine Schreie nicht
Es ist betäubend
Nicht wahr..?

Erzähl mir wie alles routiert
Es wirbeld Dich in das große Nichts
Welches Du Dein Innerstes nennst
Es ist still und einsam dort
In diesem tiefen Ozean

Aus denen nur die schwarzen Schatten der Vergangenheit starren
Sie schüren Deine Angst
Denn sie zeigen Dir was war
Nicht das was ist
Nicht was sein wird
Nur das war war
Und was nun nicht mehr existiert

Alles ist verloren
Und Du
Mittendrin
Alles ist in zahllose Scherben zersprungen
Zersprungen

Und vor Dir ist nur der Abgrund
Dem Du lächelnd entgegen blickst
Während Du zum letzten mal Anlauf nimmst

Wednesday, September 17, 2008

Endstation

Bin gefangen im Labyrinth
Und kann nicht weiter
Es gibt kein Richtig mehr
Alles Falsche liegt nun hier begraben
Die Wände kommen näher
Starren herab
Es gibt kein hin, kein her
kein Zurück
Kein Vorwärts
Nur Abwärts

Wo das Grauen sitzt
Mit dem Wahnsinn wartet
Und sich die Finger leckt
Wohin ist die Zeit des Glücks
Die Erinnerung schwindet
Aus dem letzten Paradies vertrieben
Eine Hetzjagd beginnt

Alles fließt wie Sand durch meine Hände
Nicht ein Korn
Bleibt zurück
Verschwindet in der Finsternis
Weit in der Dunkelheit

Leere macht sich breit
Langsam, ganz sachte
Schnürt sie meine Kehle zu
Nicht ein Hauch
Bleibt zurück

Mach die Augen zu
Entspann Dich
Es ist gleich vorbei
Und zurück
In dem schwarzen Labyrinth
Weht der Wind
Die letzte Asche fort

Sunday, September 14, 2008

Feuer in der Nacht

Ohne Dich kann ich nicht schlafen
Ohne Dich bin ich hellwach
Wenn meine Finger nach Dir tasten
Doch nur Laken finden in der Nacht
Welche sanft sich um mich winden
Warum gerade Sie
Und nicht Du
Soweit entfernt überkommt mich Kummer
Denn was ich will
Bist Du

Deine Nähe ist unglaublich
Dein Wesen sanft und zart
Bei mir bist Du wie ein Tiger
Der sich zu Ruh gebettet hat
Und vielleicht werde ich verbrennen
An dem Feuer, dass lodernd uns umgarnt

Doch in dieser Nacht wird es mich wärmen
Bis Du wieder bei mir liegst
Danach lass uns verbrennen
Wenn Du
In Deinen Armen sanft mich wiegst

Thursday, September 04, 2008

Schöne Stunde

Bei Tage
Sowie des Nachts
Schwirrst Du herum
In meinem Kopfe
Als gebe es kein Zurück

Die Wärme
Und der Halt
Den Du mir botest
In der Dämmerung
Noch so vertraut
Auf meiner Haut
Im Gedenken sanft errötet

Dein Atem
Der mein Haar leicht
Wehen lies
Ward es eine schöne Stunde
Ohne Worte
Die mein Herz höher schlugen lies

So liegt die Zukunft
Ungewiss
Ob Du es jemals wieder
Schlagen lässt
Wie in dieser schönen Stunde

Sunday, August 31, 2008

Giftige Schwindelei

Wir liegen so nah beieinander
Leben miteinander
Denken das wir uns kennen
Ja, denken
Wir glauben es
Doch wissen
Tut man gar nichts

Vertrauen
Wem kann man das schon
Wenn der Mensch neben Dir
So nah
Und doch so fremd ist

Jeden Moment
Einen Augenaufschlag lang
Steht man alleine da
Wieder einmal
Es ist so leicht

Im taumel der Zeit
Durchleben wir
Den Schwindel namens Leben
In diesem schwarzen Meer
Ein einziger Einheitsbrei
Der langsam Deine Seele zerfrisst

Zu viele gehen daran zu Grunde
Vergiftet von dem Brei
Der einem von Anfang an
Ins Gesicht gespuckt wird
Doch wir alle lächeln dem nur entgegen
Und fragen dankend nach mehr

Tuesday, July 08, 2008

Schönheit

Ich weiß nicht
Wie es weiter geht
Oder
Wie es weiter gehen soll
Doch ich weiß
Dass es weiter gehen wird

Ich will weiter
Bei Dir sein
Aber ich weiß nicht
Ob Du weiterhin
An meiner Seite sein wirst

Die Schönheit
Wandelt
In ach so hübscher
Fazinierender Gestalt
Das Ihr Schatten
Weit über mich fällt

Liebe
Schönheit
Oberflächlichkeit
Was ist der Mensch nur
Für ein Tier
Geleitet von Instinkten
Die verletzen

Die Schönheit
In mir
Ist nicht die Schönheit
An Ihr
Ist die Schönheit
Vielleicht schon bald
Bei Dir

Sunday, June 22, 2008

Vergangener Tanz der Zukunft

Stolz
Ein Fremdwort für Fortgeschrittene
Und doch
Bitten wir
Lasst uns nicht allein
In dieser dunklen Nacht
In der es keine Sterne gibt

Niemand sagt
Dass alles gut wird
Geht nicht
Wir brauchen euch noch
Selbst wenn wir es
Nicht mehr tun

Es ist nicht
Der kalte Regen
Der auf der Haut abperlt
Oder der Wind der durch das Haar weht
Es ist
Die nackte Angst
Die Tränen in die Augen treibt
Uns klein macht

Ungewissheit
Quält den Geist
Gibt es eine Zukunft
Oder nur den Morgen
Auf den uns die kalte Nacht
Schon vorbereitet hat

Thursday, June 05, 2008

Monday, May 19, 2008

Paradoxie einer Welt

Kleines Ding
Allein in der Finsternis
Hier ist es irgendwie

Leer
Traurig
Schwindelig

In diesem Kreis
Den der Teufel beschrieb
In seinem Spiel

Um jeden Preis
Soll die Zahl sinken
Jeden Tag


Und wenn Du ihr sagst
Sie hat es geschafft
Sieht man sie lächeln

Für diesen Moment
Ist sie glücklich
Im Jetzt

Der Schmerz
Vergessen
Das ist Glück


Es nicht schön
Es ist
Grausam

Aber doch ok
Denn es wird gut
Alles wird gut

Friday, April 25, 2008

Mon Amour

Es scheint
Als wärst Du erst
Seit einem Augenblick fort
Ich rieche Dich noch
Doch Dein Platz neben mir
Ist lang schon kalt und leer

Sehnsucht wiegt schwer
Wie ein gesprungener Stein
Auf dem harten Boden
Liegt man allein
Lebt in der Erinnerung

Minuten
Stunden
Tage
Warte auf Dich
In Gedanken
Denn Sehnsucht ist unheilbar

Tuesday, April 15, 2008

Abart Mensch

Des Nachts
Sowie am Tage
Wandelt man blind umher
Faszination Mensch
Das Ego
Lässt keinen Platz für mehr

Gedanken
Eine reine Farse
Tritt ein
In den Gedankenrotz
Der Zukunft
Ein Spiegel
Des Ekels

Angst
Wahnsinn
Verzweiflung
Leben
Alles liegt
Nah bei einander

Biete dem Leben
Wiederstand
Kämpfe
Für Dich
Verenden muss keiner
An seiner Last

Aber dann und wann
Ergibt sich der Wille
Versiegt die Kraft
Und es war zu schwer
Es nicht zu tun

Monday, March 10, 2008

Traumwelten

Wo ist die Wahrheit
Dort draußen
Was ist Realität
In dieser Plastikwelt

Welche tiefe Abgründe kennt
Und Fallen tödlich ist
Es ist ein Spiel
Hast Du Würfelglück

Das letzte was bleibt
Sind Deine Träume
Die letzte Hilfe
Ausgewürgt in der Not
In der man sich selbst verliert

Erstarrt vor der Angst
Zu Fallen
In den schönsten Träumen
Am Boden zerstört

Mit den Liebsten
Starr vor Kälte
Ein geregeltes Leben
Welches der Wahnsinn gebar

Sterben wir
Einen langsamen Tod
Voller
Glücklicher Träume

Thursday, February 28, 2008

Meine kranke Welt

Du schaust neugierig in die Welt
Immer nach vorn
Auch wenn Du eigentlich bist blind
Von den Tränenfluten die jede Nacht herein brechen
Es brennt
Blinzel sie weg, es sieht keiner

Dein Lachen hallt in den schönsten Tönen
Auch wenn Du schon lang bist erstickt
An den Schreien
Die Niemand hört
In Deiner Welt

Voller Leben, sagen Sie
Stark, sagen Sie
Gesellig, sagen Sie

Voller Verzweiflung
Voller Demütigungen
Voller Einsamkeit
Sage Ich

Monday, February 25, 2008

Wandelbar

Tränen liefen oft
Doch man fand
Das Lachen wieder

Angst in den Augen
Verwandelt
In neue Hoffnung

Misstraun im Herzen
Tief verwurzelt
Wich der Geborgenheit


Einsame Zeiten
Schier endlos wirkend
Nun in Zweisamkeit verbracht

So weit entfernt
Von der Liebe
Doch die Herzen so nah

Sunday, February 17, 2008

Egotrip

Ich liebe Dich
Wir sind Eins
Hier und jetzt
Komm her
Ich will Dich

Besitzen
Verführen
Dir die Sinne rauben
Für eine ganze Zeit

Bis, ja
Bis Du mich eines Tages
Langweilst und mich
Nicht mehr glücklich machst

Hau ab
Du bist nicht mehr
Unterhaltsam
Verschwinde
Scher Dich weg

Ich mache weiter
Wie es mir gefällt
Sollen Sie doch heulen
Es bringt mich nicht ab
Von meinem Pfad

Wieso sollte Ich
Rücksicht nehmen
Ich könnte doch
Etwas verpassen

Ich bin ein Arschloch
Ich bin der letzte Dreck
Ich steh dazu
Und werde es immer wieder tun...

Saturday, February 16, 2008

Mein Herz

Als die Nächte waren lang
Und Kälte
Durchstreifte mein Gemüt
War die Trauer
Nicht mehr fern

Doch in der Dunkelheit
Wo ich so lang war allein
Flackerte ein Licht
Ein warmes Licht
Und hüllte mich sanft ein

Umarmte meine Seele
Hielt mich da
Wo ich sonst fiel
Ich spürte Geborgenheit
Eins zu sein

So lege ich
Mein Herze nun
Allein in Deine Hände
Es liebt nur Dich
So lang es schlägt
Ich liebe Dich
So lang es lebt

Wednesday, February 06, 2008

Das kleine Märchen der Welt

Seit Anbeginn
War Ihr Heim
Ein Luftschloß
Im Land der Träume
Wo die Phantasie war
Das höchste Gut

Der Wind
Flüsterte von der Ferne
Die Bäume
Raunten ein Lied
Und die Vögel
Sangen vom Glück

Überall
Versteckten sich Geheimnisse
Lag Mystik in der Luft
Die der Zauberei
Den Weg ebnete

Bald
lockte die Neugier
Sie machte sich auf
Ging in die Realität
Und erkannte die
Wirklichkeit

Doch Dort
War kein Glück
Keine Phantasie
Was Sie sah
War Leid in allen Formen

Ihr Herz zerbrach daran
So sollte es wohl sein
Es ertrank in Ihren Tränen
So wie Ihre Phantasie
Erstickt war

Es begann Ihr letzter Traum

Thursday, January 17, 2008

Der Dank

Ein kleines Wort ist es
Oft
Schnell gesagt
Selten
Wirklich gemeint

Danke

Dass es Dich gibt
Das Du bist
Wie Du bist

Zusammenhalten
In einer Welt
Wo man meist allein ist
Füreinander da sein
Was auch kommt

Ehrlich sein dürfen
Ohne Angst
Streiten
Und doch immer
Gemeinsam weiter gehen

Freunde
Ihr wahren Freunde
Danke

Sunday, January 06, 2008

Eine kleine Belustigung

Anscheinend
Bin Ich ein Witz
Ein schlechter Scherz
In
Menschengestalt

Lass mich Dich doch unterhalten
Los
Verhöhne mich
Lach über mich
Habe Deinen Spaß an Mir
Nur zu
Tu es

Doch bitte dann
Wenn Du
Vor mir stehst
Mir
Ins Gesicht siehst

Wo ist Dein Mut
Es ist so still geworden
Kein Lachen ertönt
Wo ist es jetzt
Wenn es an der Zeit ist
Es auszusprechen

Das meine Herren
Ist der Klang
Der Feigheit
Und nun
Verschwinde

Thursday, January 03, 2008

World Wide Web

Kotz Dich aus
Geb Deine Gedanken frei
Wie viel Sie wohl kosten
In der Welt
Die umsonst ist

Als Gedankenhure leben
Nicht darüber nachdenken
Einfach weiter
Weil Dich sonst
Nichts
Zusammenhält

In Deiner Verletztheit
Abgestumpft
Durchlebst Du den
Seelenstrip
Tiefer
Schneller
Weiter

Und wie Sie alle gaffen
Sich ergötzen
An dem kranken Dreck
Dem Endprodukt
Deiner Verzweiflung

Damit Sie
Selber
Abgelenkt sind
Von Ihrer
Eigenen
Inneren
Leere

Sunday, December 30, 2007

Schwarzer Schmetterling

Kein Zauber mehr dort
Wo früher Funken sprühten
Kein kribbeln
Wo einst Flügel schlugen

Schmetterlinge flogen
Die nun am Boden liegen
Tod
Einfach erstickt

Solang rangen sie
Bis zum letzten Hauch
Ihre bunten Flügel
Erscheinen nun wie
Ein verblasster Traum

Die Vergangenheit
Ist eine Erinnerung
Nicht mehr

Die mit Ihnen
Zusammen
Weiter verwehsen wird
Bis Beide
Endgütlig
Vergessen sind

Thursday, December 27, 2007

Lebenslinie

Verrückt
Sicher
Krank
Keinen Zweifel

Gedanken explodieren
Emotionen
Krepieren an Ihrer selbst
Der Wahnsinn schürt das Blut

Tropf Tropf
Scharf
Ist der Scherbenhaufen
Zerbarst schon hundert mal

Doch wer ist Sie
Als dass Sie verlangen könnte
Das er ihn aufhebt
Wo sie ihn
Doch selbst
Fortwarf

Sich
Aufgab
Weitergeht
Nur aus
Neugier

Zuletzt
Wird sie sterben
Die Hoffnung
Es geschieht
Jetzt

Wednesday, December 26, 2007

Und manchmal kann Ich fliegen ...

Das Wasser ist heiß
Es tut gut
Der Schmerz
Befreit

Die Haut ist rot
Der Dampf
Vernebelt
Schmerzen genießen

Kaltes Wasser
Klärt den Geist
Die Entspannung setzt an
Zum freien Fall

Im Wasser liegend
Gleichzeitig
Schwebend
Ganz woanders
Sein

Und alles ist Still

Monday, December 24, 2007

Frohe Weihnachten

Ich wünsche meinen Freunden, euch allen da draußen ein wunderschönes und besinnliches Weihnachten. Weihnachten heißt mit der Familie beisammen sein und eine schöne Zeit zu verleben, was man sonst, viel zu selten tut.
Lasst euch reich beschenken und genießt die Tage.

Auch wenn bei uns Familie nicht groß geschrieben wird, sind wir doch zusammen und lieben uns. Ich bin froh diese Menschen zu haben, genauso wie meine Freunde...
Auch wenn ich dieses Jahr keinen Partner habe mit dem ich es teilen kann, so lass ich es mir nicht nehmen wenigstens all den anderen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Oder wie ein Freund zu mir meinte:" Hoffe du kannst mit deiner erfrischenden Art deinen Liebsten die Feiertage versüßen :) "

Liebe Grüße

Sunday, December 23, 2007

Zitat

Meine beste Freundin sagte einmal:

"Manche Menschen merken nicht mehr wie sie täglich Ihren Seelenstrip hinlegen.
Man nennt sie auch niveaulose Schlampen unserer Gesellschaft."

Und Ich denke, da steckt so viel wahres drin.
Sollte man mal drüber nachdenken....

Saturday, December 22, 2007

Selbsthass

Krankes Gedankengemetzel
Gefühle laufen Amok
Das Gehirn
Welches das Herz ankotzt

Alles schreit
Übergossen mit Benzin
Zündet es sich an
Es schmerzt

Der Mensch
Weiß es
So genau
Und doch
Nichts
Rein
Gar nichts

Was weiß der Geliebte
Von Sehnsucht
Wenn er selbst nicht liebt

Friday, December 21, 2007

Herzklopfen

Meine Gedanken sind nicht die Meinen
Denn ich teilte sie mit Dir

Meine Gefühle sind nicht die Meinen
Denn ich schickte sie zu Dir

Mein Herz ist allerdings Meines
Es schlägt in Meiner Brust

Doch die Gefühle sind fort
Bei dir

Es schlägt nun allein

Ich lebe
Für mich

Jedoch

Mein Herz
Schlägt für Dich

Die Zeit

Der Abend so lang
Als wolle er nie enden
Und doch
Erheben sich Stunden in die Lüfte
Fangen an zu fliegen
Huschen vorbei
Wie Sekunden

Sie Kichern
Wie grade erst verlebt
Obwohl sie schon
So lang sind fort

Wo bleibt die Zeit
Wenn auf einmal
Nur ein Augenblick
Und keine Stund
Uns mehr trennt

Der erste Moment
Das Kind erweckt
Mit dem Zweiten
Man erwachsen wird
Den Dritten
Einfach genießt
Bis zuletzt

Als dann wir
Kichern werden
Als wären wir
Wieder Kinder
Obwohl wir schon
So lang sind fort

Tuesday, December 18, 2007

Es ist Krieg

Ein einziger Krieg
Das ist das Leben

Millionen Schlachten
Jeden Tag

Mal Verlierer
Mal Sieger

So geht man vom Feld
Getroffen

Von Freude
Von Trauer

Immer Weiter
Nach Vorn

Getroffen
Am Boden

Aufstehen
Kämpfen

Erhobenen Kopfes
Wieder an die Front

Man ist nie allein
Und manchmal

Gewinnt man auch
wenn man verliert

Sunday, December 16, 2007

Enttäuscht

Du siehst
Dass Ich am Boden liege
Lass mich liegen
Wenn Du weißt
Das Du mich nicht halten kannst...

Friday, December 14, 2007

Bewusstsein

Rennend
Immer schneller
Die Wand im Auge
Und doch
Steif
Stehend

Schreiend
Lauter
Bis der Atem entfleucht
Doch
Nichts
Sagend

Lachend
Lauthals
Bis es schmerzt
Doch
Eigentlich
Weinend


Sorgenfrei
Unbekümmert
Innerlich
Zweifelnd
Zerissen

Thursday, December 13, 2007

Zu viel

Zu viele Gedanken
Zu viele Gefühle

Sie rasen
Tausende
Im
Sekundentakt

Der Körper
zwingt den Geist
zur Ruhe
Doch dieser
antwortet nur
Mit Schmerzen

Schneller als
Der eigene Schatten
Tanzend
Taumelnd
Stürzend

Saturday, December 08, 2007

Süße Gedanken

Der letzte Moment
Am Abend
Die Sekunde
Bevor sich die Augen schließen
Und die Traumwelt beginnt
Flüstern die Gedanken
Einen Namen

Es ist ein schöner Name
Er gefällt
Auch die Person
Die ihn trägt
Wird sehr gemocht

Früh
Wenn der Morgen dämmert
Und die Sonnenstrahlen kitzeln
Wispern die Gedanken
Erneut
Diesen Namen

Er lässt sie nicht los
Doch wer wen hält ist
Nicht auszumachen
Einfach an Ihn zu denken
Macht Sie glücklich
In Gedanken

Sunday, December 02, 2007

Durchhalten

Es geht weiter
Wie immer
Ohne Stillstand
Vieles erreichen
Veränderung
Bewunderung
Stolz

Jedoch
Welchen Wert
Besitzt all Dies
Was man erkämpfte
Wenn man zum Schluss
Resigniert
Weiterkommt
Und doch auf manches
Einfach nur
wartet

Allein da steht
Weitermacht
wie bisher
Erfolge verzeichnet
Für sich selber
Obwohl
Man lieber
Gemeinsam
Etwas erreichen würde

Da ist
Aber kein Anderer
Durchhalten
Nicht mehr lang
Dann bist Du fort
Und Jemand
Wird bei Dir sein

Thursday, November 22, 2007

Gedankenlos

Lass uns los
Um frei zu sein
Tanzen
Verrückt werden

Verliere den Verstand
Und Du bist frei
Alles ist nichts
Nichts ist alles

Mit allen Sinnen
Leben
Handeln nach Gefühl
Trau Dich

Verliere den Verstand
Und Ängste gehen

Monday, November 05, 2007

Zitat der Woche

Die Erinnerung ist das einzige Paradies,
woraus wir nicht vertrieben werden können.

Jean Paul 1763 - 1825

Gefühlsmoment

Kopflastig
Schließ Deine Augen
Lass uns leben
Momente genießen

Nicht sehen
Nicht denken
Nur hören

Einfach riechen
Alles spüren
Keine Gedanken
Vergiss das Morgen

Denk nicht an die Zeit
Die dazwischen liegt
Die kommen wird
Was noch passiert

Leb jetzt
Lieb jetzt
Lass die Zukunft
Zukunft sein
Du bist hier

Genieß den Moment
In Freude
Ohne Überlegungen
Löse Dich
Von der Gedankenmacht

Tuesday, October 30, 2007

Die fehlende Anwesenheit von Allem

Wie ist es
Wenn Er dem Wind lauscht
Und dieser Ihm zuflüstert
Dass Er Ihr fehlt
Fände Er das schön

Genau so
Wie Er Sie küsste
Sie in Seinen Armen lag
Eine Nacht
Nicht für länger

Wie fände Er das

Denkt Er daran
Wie es wäre
Wenn Er die Wärme
Noch einmal spüren könnte
Mit der Sie Ihn umschloß

Aber nein, oder
Denn Er fühlt es nicht
Sagt nichts
Bleibt stumm
Er denkt nicht so an Sie

Kein Wort
Keine Geste
Kein Blick
Kein Gefühl
Sie sagte Ihm nie, dass Er Ihr fehlt

Bleibe ruhig stumm
Sage kein Wort
Denk nicht an Sie
Schau Sie nicht an
Sie sagte Ihm nie, dass Er Ihr fehlt

Kann Er nicht sehen
Er wird es nie sehen
Er stellt keine Fragen
Sie sagte nie, dass Er Ihr fehlt
Du fehlst Ihr

Spazieren gehen

Das Leben
Die schwerste Prüfung wohl
Jedoch leichter zu bestehen
Zu zweit

Komm
Nehm meine Hand
Begleite mich ein Stück
Es ist nicht immer leicht

Doch jeder Moment
Ist es wert
Gelebt zu werden
Bis zum Schluss

Sunday, October 28, 2007

Leere Hoffnung

Dunkle Leere
Schmerz der Einsamkeit
Hoffnung liebt die Angst
Übelkeit
Gedanken übergeben sich

So groß die Freude war
So groß die Angst ist
So groß die Enttäuschung kommt
Alles muss raus
Ergib Dich

Keine Hoffnung
Es war konstant
Lass die Hoffnungen ersticken
Den Funken austreiben
Sie schneiden sich nur selbst

Genieße den Augenblick
Nur einen Moment in Erinnerung
Alles andere bleibt
Jedes Gefühl
Flammt auf
Und nimmt am Ende seine Rache

Wer bist Du
Der so frei ist von all dem
Und so froh
Als würde er nicht fühlen
Was fühlst Du

Intelligenz kommt immer erst danach

Zitat der Woche

Ich habe
intensiv gelebt
geliebt und allerlei Geheimnisse erforscht.
Der Körpertod darf kommen.
Mein Leben allerdings
währt immerfort.
Und meine Seele tanzt.

Christa Schyboll

Wednesday, October 24, 2007

Kleiner Tot

Unwichtig
Alles
Egal was
Es ist
Nichts

Umarm mich
Gib mir halt
Allein
Geh ich
Verloren

In diesem Meer
Von toten Gesichtern
Die keine Nähe kennen
Gefühlsfremd
Alltagstot

Kein Wort
Jedes wäre
Überflüssig
Umarm mich nur
Ich will nicht einsam sein

Niemand ist da
Keiner
Der umarmt
Der liebt
Der einfach da ist

Im Spiegel
Ist ein totes Gesicht
Das keine Nähe kennt
Doch nicht gefühlsfremd
Einfach Alltagstot

Sunday, October 21, 2007

WEICHEIER

Ich habe nichts dagegen, wenn ein Kerl über seine Gefühle redet ...im Gegenteil.
Es ist auch vollkommen in Ordnung, wenn man(n) sagt das es einem Scheiße geht und aus welchem Grund.(Von mir aus auch lang und breit mit Diskussionen,Thesen etc... stundenlang)
ABER....
Da gibt es so manche Exemplare die haben in all den quälenden Jahren des Leidens diese Art von Gefühlsausbrüchen perfektioniert.
Das sind dann die Herren der Schöpfung, die zu Hause hocken und sich sagen wie scheiße doch alles ist,weil sie kein Weib abbekommen oder weil sie gerade eines verloren haben...
So weit so gut, verständlich das es einem dann nicht gut geht ...für 4 - 8 Wochen. Vielleicht etwas länger ... Je nachdem was lief usw...
Nun habe ich das Glück irgendwie ein Tagebuch-gesicht zu besitzen und mir das alles erzählt wird, was diese armen Kerle alles so durchmachen müssen ... ist Ok ,ich höre zu und helfe wo ich kann,gebe Tipps oder lade sie ein etwas zu Unternehmen, neute Leute kennen zu lernen. Aber das geht ja nicht... weil meine Freunde würden die ja sowieso scheiße finden wie alle anderen auch und eigentlich sind die dann ja auch nie so die "Ausgeh-typen". Vor allem mit Leuten die man nicht kennt.( Deswegen heißt das ja auch "kennen LERNEN")
Nun ich höre weiter zu ... Und im Prinzip ist es immer das Selbe ..Alles ist scheiße.. das Universum quält diese armen Geschöpfe ja sowieso nur und macht sich auch noch einen Spaß daraus ( wie kann es diese gemeine Universum nur wagen?!) ..überhaupt ist das ja alles Sinnlos hier ....
Und das Alles (womit man ganze Talk-shows und Nächte bei Domian 1live füllen kann) ...muss nun auch präzise, für Jedermann sichtbar, zur Schau gestellt werden.
Ein normaler Mensch würde sagen ...Mir gehts scheiße ...weil.... punkt.

Doch nicht so unsere Spezies des Weicheis:
Dieser pirscht sich langsam an seine Opfer, legt einen unheimlich leidenen Blick auf und fängt dann an los zu heulen,als ob es kein Morgen gibt(und das jeden Abend). Alles was er sagt muss natürlich total dramatisch und theatralisch sein, weil alles andere ja nicht ins Konzept passt und man meinen könnte das er ein wenig zumindest fröhlich oder gar glücklich wäre.(Und das geht ja gar nicht)
Es wird mit Wörten und Sätzen um sich geschmiessen wie; "Es ist nie leicht umher zu wandeln mit gebrochenem Herzen", "Es ist alles so schwer", "sinnlos","ich ändere es unter Tränen", "Ich muss es ja leider hin nehmen und akzeptieren.....(da kriegt man jetzt auch schon ein wenig Hoffnung) Aber ich kann nicht"(Hoffnung adieu...)
Und das ist ganz wichtig ..."Ich kann nicht". Eines der Grundsätze....gäbe es Gebote würden sie wie folgt lauten:
1.Alles ist scheiße
2.Ich kann nicht (was auch immer ,es ist egal ... ich kann es nicht! AUS PRINZIP!!UND NUN LASS MICH WEITER LEIDEN *snüff*)
3.Meine komplette Existenz ist Sinnlos
4.Mein Leben ist soooo schwer
5.Ich bekomme sowieso nie ne Freundin (So bestimmt nicht)
6.Irgendwann werde ich in meinen Tränen versinken
7. Ich bin so Wertlos (buhuhuhu...)

Nun zum Schluss...
Das schlimme ist, dass die meinsten Kerle dabei noch super nett sind und sie sich einfach nur selbst im Weg stehen. Nicht jeder Kieselstein ist gleich der himalaya... oder wie man so schön sagt ...

Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach Limonade draus. ;)

Wednesday, October 17, 2007

Mutter

Eine Mutter sollte alles sein
Alles für das Kind
Und das Kind alles für Sie
Nicht nur die Frau
Die es in diese Welt bringt
Die sagt; ich habe dich lieb
Nicht weil es erwartet wird
Sondern weil Sie das Kind
Wirklich
Über alles liebt
In Gefahr kämpfen würde
Wie eine Löwin
Um es zu beschützen
Mehr Interesse zeigt
Als an dem was man von Außen sieht
Aber Hauptsache
Die Welt
Sieht die perfekte Mutter

Tuesday, October 16, 2007

Zitat der Woche

Umsonst fürchten wir die Träume;
der schrecklichste Traum ist nichts,
verglichen mit dem Leben.

Stanislaw Brzozowski (1878 - 1911)

Freiheit

Los laufen
Nicht zurück blicken
Der Wind durchstreift das Tal
Bäume rauschen

Endlose Fläche
Tanzend, fliegend
Der Blick schweift in die Ferne
Vieles bleibt zurück

Die Seele frei machen
Ungebundenes Herz
Keine Fesseln
Nur der Wind

Einzig ein Nest zum ruhen
Mehr nicht
Einfach frei sein
Wie ein Blatt im Sturm

Thursday, October 11, 2007

Zitat der Woche

Kinder fangen damit an, ihre Eltern zu lieben.
Später urteilen sie über sie.
Und selten - wenn überhaupt jemals - vergeben sie ihnen.

Oscar Wilde ( 1854 - 1900)

Tuesday, October 09, 2007

Kleiner Engel

Ein Engel
Klein und zerbrechlich
Ruht friedlich in der Nacht
Kennst keinen Schmerz
Kennst keine Angst

Wohlig warm gebettet
Dort liegt der kleine Schatz
Träumt von schönen Dingen
Die Ihm hat gebracht die Nacht
Kennst keinen Schmerz
Kennst keine Angst

Flieg, mein kleiner Engel
Breite Deine Flügel aus
Flieh aus dieser Welt
Bevor sie Dich einholt
Kennst keinen Schmerz
Kennst keine Angst

Geh fort
Sonst wird sie Dich zereissen
Es gibt so viel Leid und Zorn
Nur wenig Freude
Kennst keinen Schmerz
Kennst keine Angst

Nun hat sie Dich
Deine Flügel sind gebrochen
Ruhig, weine nicht
Es wird wieder gut
Kennst nun Schmerz
Kennst nun Angst

Schlaf mein kleiner Engel
Wiege Dich im Arm
Träume für immer
Dort kriegen sie Dich nicht
Nahm Dir den Schmerz
Nahm Dir die Angst

Gute Nacht

Geschichten über Berge

Ungewiss liegt Sie dort
Die Zukunft
Was wird geschehen
Furcht macht sich breit

Ich erklimme den Berg
Ohne die Spitze zu sehen
Und damit zu leben
Das Ich jeder Zeit fallen kann

Es ist Kräfte zehrend
Langsam fängt es an zu bröckeln
Steine fallen tief
Gib mir mehr Mühe

Ich sehe die Spitze
Hoch über mir
Soweit entfernt
Wer hat schon Träume platzen sehen..?

Der Tausch

Angst bannte mich
Starr der Geist
Wollte alleine sein
Damit Niemand verletzt

Dein Blick der Vertrauen barg
Wärme, die mir Geborgenheit gab
Deine Umarmung
Lass nicht los

Sie löste die Angst
Die mich gefangen nannte
Sie ist fort
Verbannt

Du
Der nun hier ist
In meinem Herzen
Ein guter Tausch

Saturday, October 06, 2007

Zitat der Woche



Am meisten fühlt man sich von der Wahrheit getroffen, die man sich selbst verheimlichen wollte.
Friedl Beutelrock

06.05.1889 -
deutsche Schriftstellerin

Wednesday, September 19, 2007

Ich sein

Lass mich sein
Sein wie Ich bin
Meine Fehler
Da gibt es viele
Doch auch Gutes
Weise ich vor

Lass mich sein
Sein wie Ich bin
Ich will Dich lieben
Ohne Angst
Geborgenheit
Dir geben und spüren

Lass mich sein
Sein wie Ich bin
Mit Dir zusammen
Für immer
Ohne Tränen
Die Beide am Ende schlucken

Lass mich sein
Sein wie Ich bin
Ohne Sorge
Dir lästig zu werden
Freiheit genießen
Und doch immer die Deine sein

Lass mich sein
Sein wie Ich bin
Still und verschmust
Verrückt und druchgedreht
Ohne das Du gehst
Wie jeder Dir zuvor...

Friday, September 14, 2007

Wünsche

Ich wünschte mir
Allein von Dir
Ich könnte Dich
Vergessen

Ich wünschte mir
Allein von Dir
Ich könnte Dich
Hassen

Denn dann
Oh dann
Gäbe es keine Schmerzen mehr

Denn dann
Oh dann
Gäbe es keine Tränen mehr

Lass es sein
Ein Ende
Damit ich Dich nicht mehr
Fühlen muss

Lass es sein
Ein Ende
Damit ich Dich nicht mehr
Lieben muss

Thursday, September 13, 2007

Schlafen

Ich würde gerne schlafen
Gemütlich im Warmen liegen
Und schlafen

Am liebsten an Jemandes Seite
Doch
Sie ist dort nicht
Dort ist Keine

Also schlafe ich alleine
Weiter allein
Ich möchte träumen
Das ist das schönste
Was es gibt

Dort darf ich alles noch mal erblicken
Mir erträumen
Was ich in der Realität nicht fand
Auch wenn es am nächsten Tag ist
Fort

Es gibt Kraft
Dieses träumen
Für das Leben
Ohne Träume
Für ein Leben
Ohne Halt

Ganz allein

Sunday, September 09, 2007

Lebensmotto

Ja ich habe nun eines welches, wie ich finde, die Sache ziemlich gut auf den Punkt bringt:

Bleib irgendwie am Leben und versuche nicht dabei wahnsinnig zu werden.

Vielen Danke für Ihre Aufmerksamkeit...

Wednesday, September 05, 2007

Kein Wort part 2 ( erster Part zu finden unter 21.8)

Nein, mit nichten
Es waren nicht die Wellen der Phantasie
Und nun bist du fort
Da ich es nicht vermochte
Dich zu halten

Du liebstest nicht mehr
Wie ich gesagt
Doch warst Du es
Der es nicht zu sagen vermochte

So war jegliche Hoffnung lächerlich
Wie ich mich zum Narren machte
Drehte ich mich um
Und Du warst fort

Aber ich lache
Um nicht weinen zu müssen
Ich Schreie
Um nicht zerbrechen zu müssen

Doch Kraft verlässt mich
Tränen fluten alles
Erinnerungen die wie Feuer sind
Ich will vergessen

Alles löschen
Ich will es nicht mehr sehen
Nicht mehr fühlen
Und dann sage auch ich kein Wort mehr

Verlassen

Flügel zerfetzt
Herz zerbrochen
Von Trauer erfüllt
Es tut weh

Zerspringen will die Brust
Zereissen die Haut
Tränen verenden
Salz bleibt zurück

Schmerz durchdringt
Höhlt einen aus
Nimmt alles fort
Nichts bleibt dort

Angst vor der Einsammkeit
Wut die die Enttäuschung jagt
Lass es enden
Für immer enden

Bitte,hilf mir
Ich kanns nicht tragen
Jetzt und hier

Tuesday, August 28, 2007

Saturday, August 25, 2007

Tage wie Dieser

Es gibt Dinge
Die kann man nicht beschreiben
Und kein Wort
Kein Bild
Keine Melodie
Könnte sagen wie man gefühlt
Wie man gestaund
und versuchte alles in sich aufzusaugen

Faszinierd
Voller Begeisterung
Mit Freunden an der Seite
Man schaute sich an
War sich einig
Wie schön war diese Stund
Freude bahnte sich Ihren Weg

Es war nichts nötig
Kein Wort
Kein Bild
Kein Klang
Nur ein Blick
Und alles war schön

Tuesday, August 21, 2007

Kein Wort

Liebst Du
Oder liebst Du nicht
Begehrst Du mich
Eine Andere

Eine Schlucht ist dazwischen
Auf einmal
Wie ein Spalt der sich
In einem Augenblick hat aufgetan

Die Sehnsucht so groß
Erdrückt sie mich doch mit Ihrer Macht
Da Dein Interesse
Anscheinend ist fort

Kein Wort kommt über Deine Lippen
Keines das mir Deine Liebe noch zeigt
Es macht mir Angst
Doch Du sprichst kein Wort

Eine Welle der Gleichgültigkeit
So scheint es
Schwappt mir entgegen
Ist es wahr

Oder tanzen die Wellen der Phantasie in mir

Saturday, August 18, 2007

Der Kampf

Die Hände zittern
Es ist so wie damals
Man dachte man würde dieses Geräusch nie wieder hören
Das Geräusch,
Wenn Tränen in strömen fließen
Und die Hoffnung mit Ihnen flieht

Der Schmerz flammt wieder auf
Ich will Ihn verdrängen
Geh weg
Will Ihn austreiben mit der Klinge
Lass Ihn mit dem Blut vergehen
Doch es ist schlecht

Leg die Klinge weg
Aber Ich will es
Kann es nicht mehr ertragen
Setz den Schnitt
Es tut weh
Und doch ist alles leer

Ich will nich mehr
Die Hände hören auf zu zittern
Die Tränen trocken
Sowie das Blut
Jetzt erinnern nur noch Narben an den Schmerz
Und an Uns

Engel

Engel brauchen keine Flügel,
Wenn sie am Abgrund stehen.
Sie springen einfach...

Monday, August 06, 2007

Simpel

Eine Brise
Ein Geruch
Eine Erinnerung
Eine Träne

Regen fällt

Eine Seele
Ein Schnitt
Ein Schmerz
Ein Tropfen

Wind stürmt

Ein Weg
Eine Klippe
Ein Gedanke
Ein Sprung

Sonne scheint

Monday, July 16, 2007

Schlange & Katze

Die Katze ist ein seltsames Tier
Blick in Ihre Augen
Und Du bist in Ihrem Spiel

Sie liebt ihr warmes Bettchen
Sowie den Ball zum spieln
Doch kommt die Schlange und fordert sie heraus
Ist sie nicht mehr hier

Es ist gefährlich dieses Spiel
Mal fasst sie das Tier mit Samtpfoten an
Mal hört man nur Gefauche und Krallen
Gewiss darüber,dass die Schlange beißen kann

Diese schlängelt sich um die Katze
Versucht sie zu verführn
Sie schaut und wartet,
Sie hat Zeit

Man hört die Schlange lang noch züngeln
Und die Katze leise maunzen
Für heute wurd genug gespielt
Doch die Herausforderung lockt weiter

Nur nicht heute
Nein,nicht mehr heute
Ein ander mal
Dann geht das Spiel wieder los

Es geht so lang
Bis einer seine Wunden leckt
Und genug hat
Endgügltig genug hat

Sunday, June 03, 2007

Unser Traum

Träume Mein Mir Liebster
In den verborgenen Tälern und Wäldern
Wo Du Magie und Wesen erblickst
Die Dir Geschichten erzählen
und Dich mit auf reisen nehmen
Dort warte Ich auf Dich

Durch Deine Gedanken möchte Ich huschen
Und Dir Geborgenheit geben
Die der Alptraum Dir nahm
Nach so langer Zeit
Endlich abermals vereint

Lass uns zu den Zwergen reisen
Gemeinsam die Hexen besuchen
Und auf ein Wort zum alten Greis
Uns eine neue Welt erdenken
Nur wir zwei vereint

Zwei Seelen
In einer Welt von Träumen bestimmt
Also lass mich nicht erwachen
Du, mein Traum
Zu dem Ich jede Nacht wander

Doch so
Bleibt unsere Welt nur ein Traum
Wir wachen auf
Die Erinnerung bleibt
Meine Sehnsucht nach dir
In meinem Kopf
Nur ein verblasster Traum

Ach mein mir Liebster
Das Sehnen
Die Erinnerung
Unsere Träume
Wie Fehlst Du mir

Tuesday, May 29, 2007

Nachruf

Ein Engel legt sich schlafen
Die Augen sind schon zu
Von nun an für immer
Und Ich wünsch Ihm gute Ruh

Seine Seele ist zerbrochen
Die Flügel Blutrot gestutzt
Alle haben daran gerissen
Keinem hats genutzt

Gebettet in warmen Laken
Dort liegt der kalte Leib
Ach werd ich ihn vermissen
Gab er doch der Seele halt

Doch die steht nur daneben
Und schaut die Gäste an
Ach wie Sie alle heucheln
Kam doch keiner an Sie ran

Sie wollte allen helfen
Gab sich für Sie auf
Nun wird Sie nie mehr Leben
Doch Sie freute sich darauf

Endlich keine Schmerzen
Und auch keine Qual
Endlich freien Herzens
Und nicht des Pöbels Mahl

So ging der Engel fort
In das große Tal
Sie wählte diesen Ort
Ihr lieset mir keine Wahl

Thursday, April 19, 2007

Die Liebe der Geister

Zwei Gestalten erscheinen in der schwarzen Stadt
Sie durchstreifen die milde Dunkelheit
Zusammen schreiten sie durch die kühle Nacht
Zwei Herzen die im Einklang schlagen

Die Hände ineinander verschlungen,wohlig und warm
Der Mond schaut herab
Er weiß wie die Beiden fühlen
Froh beieinander zu sein

Lasst diese Nacht nie enden
Sie sterben,wenn der Tag anbricht
Die Nacht vergeht langsam
Und mit ihr vergehen auch sie

Doch ein Weitere wird folgen
Dann ist das Paar wieder vereint
Durchstreift die Nacht
Und die Liebe lässt ihre toten Herzen schlagen

Tuesday, March 13, 2007

Schmerzlos

Ich spürte nichts
Kein Gefühl war da
Nichts drang hervor

Ich wetzte meine Klinge
Scharf und ohne erbarmen
Sie glänzte wunderschön

Ich nahm sie
Ich schnitt
Ich empfand nichts

Ein weiterer Schnitt
Das Blut sickerte
Ich vernahm keinen Schmerz

Ich war verwirrt
Ich schnitt
Es tat nicht weh

Es blutete
Doch kein Gefühl regte sich
Alles war leer

Ich schnitt erneut
Wieder nichts
Keine Schmerzen

Alles wiederholte sich
Nie kam eine Empfindung
Bis ich merkte

Ich war tot.