Saturday, January 13, 2007
Ein altes Gedicht von mir
Du bist so dunkelrot,
Wie das Blut,
Welches in unseren Adern fließt.
Ein Tautropfen hängt an Deiner Blüte,
Wie die stillen Tränen in unserem Antlitz,
Innerlich vor Schmerz verzerrt.
So wundershcön Du auch bist,
Wir wissen,
Wenn wir Dich anfassen,
Werden wir uns an Deiner Vollkommenheit stechen.
Jedoch fasten wir Dich an,
Genossen den Schmerz,
Und warfen Dich dann abermals weg.
Ich weiß,
Bald werden wir wieder zusammen treffen,
Denn Deine blutige Spur wird niemals vergehen.
Sie tropft leise hinter uns her,
Bis zum letzten Tag.
Tuesday, January 02, 2007
Alles kommt und geht
Jahre kommen,
Jahre gehen,
Was Sie bringen,
Was wir vielleicht verlieren.
Alle Entscheidungen gut getroffen.
Froh in der Hinsicht auf eventuelles Glück,
Oder ist gar Reue mit im Spiel?
Welches sich fast endlos spielen lässt…
Hat man Menschen verletzt,
Die einem wichtig waren,
So will man es nun besser machen,
Doch wird das Neue es gewähren?
Was kommen wird weiß Niemand,
Das Vergangene fast schon wieder vergessen,
Bei so Manchem blieb Freud,
Bei ach so vielen Leid…
Hätte es besser laufen können?
Wird es besser im nächsten Jahr?
Wir wissen es nicht…
Nur das wir wieder hier stehen werden.
Die Fragen werden wieder kommen,
Immer wieder in der Hinsicht auf das Ungewisse…
Und die Würfel werden abermals fallen,
In diesem Spiel indem keiner die Regeln kennt.Sunday, December 10, 2006
New One
In goldenen Lettern verschleiert,
So prankt es hoch oben am Zelt,
"Zirkus des Lebens".
Die Zuschauerreihen sind gefüllt,
Alles bekannte Gesichter,
Sie sind aufgeregt und schauen erwartungsvoll.
Das Licht geht aus,Stille...
Der Vorhang öffnet sich,eine Oboe setzt ein,
Ein Clown tritt auf.
Das Gesicht wirkt starr,maskenhaft...
Jedoch auch glücklich, erwartungsgemäß fröhlich,
Mit einem breiten Lachen unterhält er die Menge.
Er will sie glücklich machen und spielt ohne Unterlass,
Doch auf einmal verzerrt das Gesicht und die Maske platzt,
Er liegt am Boden...gekrümt vor Scharm.
Die Leute sind entsetzt,schreien auf...
Seine Augen sind schwarz,der Körper zerschnitten,
Seine Tränen blutrot.
Alles laufen fort,niemand bleibt,
Und er schreit...
Schreit wie sehr es ihm leid tut...
So sehr leid tut,
Dass sie seinen Schmerz sehen müssen,
Den,den er doch schon seit so langer Zeit verbarg....
Tuesday, December 05, 2006
"Neuer Blog"
VERFLOCHTEN IN SEINER SELBST
Sieh hin, schau nicht weg
Sieh endlich hin
Die Arme …sie waren stumme Zeugen des Massakers
Du hast Tränen in den Augen
Das Herz … zerfleischt in der Schlacht
Findest Du das nicht traurig
Die Gefühle… sie sind alle fort gegangen
Doch was empfindest Du jetzt
Der Schmerz … sitzt so betäubend tief
Mitleid, Trauer, Schuld, weswegen
Die Tränen … sie sind schon lange rot
Erkennst Du Dich wieder
Der Halt …der nur noch Luft ist
Spürst Du es nicht
Die Familie… Eine Ruine, schon lang nicht mehr existent
Sieh in Dich hinein
Die Liebe… Trümmerhaufen die Geschichten erzählen
Dort ist nur Leere
Der Sprung… Er war meine Erlösung
Willst Du mir nicht folgen
Thursday, November 23, 2006
Mal wieder eins meiner Gedichte ^^
Vergangenes Leben
Ich bin des Redens müde,
Mein Körper ist so schwer,
Lasset mich hier liegen.
Ich bin des Schreibens müde,
Mein Kopf ist so schwer,
Lasset mich die Augen schließen.
Ich bin des Lebens müde,
Mein Herz ist so schwer,
Lasset mich keine Schmerzen fühlen.
Ich bin des Wartens müde,
Meine Suche ist so schwer,
Lasset mich etwas empfinden.
Ich bin tot,
Meine Qual ist vorüber,
Lasset mich nun Frieden finden.