Wednesday, January 11, 2012
Eine kleine Geschichte (Leider nicht aus meiner Feder)
Sein Vater gab ihm einen Sack voller Nägel und sagte zu ihm,
Er müsse jedes Mal, wenn er die Geduld mit einem Mädchen verliert oder sie verletzt, Einen Nagel in den Gartenzaun schlagen.
Am ersten Tag schlug er 37 Nägel in den Gartenzaun.
In den folgenden Wochen lernte er sich zu beherrschen
Und er musste immer weniger Nägel in den Zaun schlagen.
Er merkte,
dass es anstrengender war Nägel zu schlagen, als sich zu beherrschen.
Endlich kam der Tag an dem er keinen Nagel mehr schlagen musste.
Also ging er zum Vater und erzählte ihm das.
Der Vater sagte, er solle jeden Tag an dem er sich beherrschen konnte einen Nagel heraus ziehen.
Nach einiger Zeit war es so weit und kein Nagel steckte mehr im Zaun.
Der Vater sagte:
Mein Sohn, du hast dich gut benommen, doch schau den Gartenzaun an.
Er ist voller Löcher und er wird nie mehr so sein wie früher...
Wenn du mit einem Mädchen streitest, schlecht mit ihr umgehst
Und ihr etwas Böses tust, dann lässt du ihr eine Wunde im Herz
Wie die der Nagel im Zaun.
Egal, wie oft du dich entschuldigst,
Die Wunde wird bleiben..."
Monday, December 12, 2011
Echo des Herzens
Das Herz schreit
Doch das Blatt
Bleibt leer
Kein Wort
In keiner Sprache
Könne sich je anmaßen
Zu glauben
Das ausdrücken zu können
Was gefühlt wird
Diese unglaubliche Freude
Wenn man sich sieht
Das pure Glück
Beieinander zu sein
Die Sehnsucht
Wenn Ferne trennt
Die Angst
Es sei nur eine Zeitspanne
Was beschreibt dieses Wort
Dieses kleine Wort
So groß in der Bedeutung
Zu oft
Zu schnell verwendet
In dessen Namen
Gejubelt
Und getötet
Sag mir
Ist es
Liebe
Sunday, November 06, 2011
Kleines Gefühl
Ganz sacht
Schlich es sich ein
Dieses Gefühl
Ein Hauch
Nicht mehr
Und nur Du
Weißt ganz genau
Welches ich meine
Auf einmal
War es da
Und man erkannte erst jetzt
Wie lange schon
Wir hatten es einfach nicht bemerkt
Nichts
Was man verloren hatte
Suchte oder fand
Es war plötzlich da
Und als wir es bemerkten
War es traurig
Zu viele verpasste Gelegenheiten
Dinge
Für die es
Sie zurück zu nehmen
Zu spät war
Trotz Allem
Ist es jetzt
Wie es auch immer ausgehen mag
Ob es wegrennt
Oder bei uns bleibt
Wunderschön
Zerstreut
Überall kleine Stücke und Fetzen
Teile der Seele
Sie lässt Ihre Federn
Wenn ein Herz bricht
Dann nie gleichmäßig
Reines Glück
Welches Stück zu Dir gehört
Gebrochene Herzen gebären schwarze Engel
Sie fallen tief
Im Rausch des Schmerzes
Betäubt vom Leid
Hart aufschlagend
Auf der blutigen Oberfläche
Namens Realität
Die sich einem täglich
Ins Gesicht erbricht
Ertrink an den Tränen
Findest du keine
Lass Dich fallen
Erreichst Du den Grund
Hast Du es geschafft
Herzlich willkommen im Nichts
Thursday, July 14, 2011
Tanz mit mir
Ich suche sie
In mir, um mich herum,
In den Augen der Menschen
Doch dort ist nichts
Nur diese starrende, tiefe Leere
Kein Wort
Keine Geste
Keine Liebe
Als hätten auch Sie
Alles verloren
Gib mir ein Wort
Gib mir ein Gefühl
Einen Sinn in dem Ganzen
Irgendetwas
Was mich nicht am Rande des Wahnsinns tanzen lässt
Nichts ist von Bedeutung
Nichts berührt
Ich versuche zu schreien
Und bleibe stumm
Ich versuche zu sehen
Und erblinde
Ich versuche zu atmen
Und erstick
Wenn man unvollständig ist
Stirbt man
Man kann es nicht aufhalten
Und Alle sehen zu
Tuesday, July 12, 2011
In Liebe
Nun birg mich, Herr, in Deine Hände.
Es war so schwer, als ich mich selber trug.
Nun trägst Du mich in Liebe ohne Ende."
Ich will keinen Abschied,
Keine Tränen ...
Ich sage bis bald, auf Wiedersehen.
Es geht ein Stück Familie
Es geht ein Stück Liebe
Es ging ein Teil von mir
Sunday, June 05, 2011
Zitat der Woche
Desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude."
Dietrich Bonhoeffer
Saturday, June 04, 2011
Stürmische Nacht
Komm zu Ruh
Lass mich ziehen
Die Wellen, sie brechen
Es scheint kein Licht am Horizont
Ach Du raue, wilde See
Lass mich Heim
Der Regen peitscht
Schwarze Nacht umhüllt das Schiff
Stürmische See
Lass mich die Heimat finden
Hoffnung nährt
Den Gedanken an zu Haus
Liebende See
Lass mich zurück kehren
Ich sah das Licht
Stand im Hafen
War zu Haus
Fand dort keine Hoffnung mehr
Lass mich
Dein Schiff sein
Deine Flagge
Dein Wind
Dein Sturm
Mit aller Macht
Zerstörend
Gewaltig
Wunderschön
Tödlich
Friday, March 18, 2011
Thursday, March 17, 2011
Tuesday, March 08, 2011
In der Ferne
Einsame Leere
Umfasst das Herz
Nimmt mir den Atem
Wo findet man sich wieder
Wenn man
Sich verloren zu haben scheint
Wo ist die Stätte
In der wir uns selbst
Begegnen
Komm zurück
Doch die Seele bleibt fern
Und was bleibt ist der Mensch
Eine Puppe
Auf den Wogen der Zeit
Hin und her geschaukelt
Im toten Alltag
Zerschellt an den Klippen
Die man Leben nannte
Saturday, August 28, 2010
Hass auf Dich
Oder ist es schon Hass
Tiefe Wut in mir
Hass auf Dich
Lass uns in Frieden
Sei still und geh fort
Wenn wir uns je wieder sehen
Weiß ich nicht was passiert
Du bist der einzige Mensch den ich hasse
Abgrundtief
Verschwinde
Es ist gut wie es ist
Aber ich kann nicht anders
Als Dich zu hassen
Ich weiß
Es ist schwach
Hass
Ist schwach
Aber Du
Bist für mich das Übel
Die Wurzel
Und wenn ich an Dich denke
Ziert saurer Geschmack meine Zunge
Du kotzt mich an
Von ganzem Herzen
Saturday, June 19, 2010
Du
Ein verfluchtes sein
Tauchst Du bei ihm auf
Immer und immer wieder
Eine Wunde aus vergangenen Tagen
Vernarbt und blass
Sie zeugt von Schmerz
Ein Geist aus alter Zeit
Erinnerst ihn an alte Tage
Sähst Zwietracht
Wo starke Herzen schlagen
Zieh in Frieden und lass ihn gehen
Es ist vorbei
Akzeptiere
Liebe ist unser höchstes gut
Und Alles was wir haben
Nur weil Du das Leben führst, welches Du verdienst
Am Rande der Gesellschaft
Zieh Dich nicht an ihm hoch
Saug ihn nicht aus
Nicht noch einmal
Sonst wird Der der säht
Sich bald bereit machen müssen zu ernten
Thursday, February 11, 2010
Tuesday, February 09, 2010
Saturday, September 12, 2009
Wurden nie zu Ende gedacht
Haben nie gelebt
Wurden nie gesprochen
Und waren nie aufgeschrieben
Kommen in diese Welt
Gelangen in sich übergebende Gehirne
Und werden nach und nach
Einer nach dem anderen
Abgeschlachtet
In vernichtenderer Weise nieder gemetzelt
Was man nicht denken will
Spühlt man runter
Oder schließt es weg
Nägel haben so etwas entgültiges
Tief vergraben
Wenn der Gedankenbrei ausläuft
Verheizen oder auf Eis legen
Egal
Hauptsache fort
Und in Feigheit, Niedergeschlagenheit und Selbstmitleid sich welzen
Geht das fröhliche Schlachten weiter
Zitat der Woche
Es verleiht der Liebe erst den Duft. Es macht alles der Mühe wert.
Der zauberische Bann der Liebe liegt in der Tatsache,
Das sie welken muß wie eine Blume.
Nur der Schmerz der Liebe ist unvergeßlich.
Der Schmerz ist die Pflanze,
Die in diesem Boden Wurzeln schlägt und zurückbleibt,
Wenn die Freude für immer verblüht ist."
Aus: John Knittel: Amadeus
Tuesday, September 08, 2009
So viele Fragen
Möchte Ich Dich fragen
Doch vermag Ich es nicht
Denn
Ich kenne Deine Antworten
Und ertrüge Sie nicht
Sagen
So viel sagen
Möchte ich Dir
Doch vermag Ich es nicht
Denn
Du würdest schweigen
Und Dies ertrüge Ich nicht
Sein
So viel sein
Möchte ich bei Dir
Deswegen frag und sag Ich nichts
Denn
Ich müsste fort
Und Dies ertrüge Ich nicht
Thursday, August 06, 2009
Zitat der Woche
Wenn man müde ist,
Und eine Last fallen lassen dürfen,
Die man lange getragen hat,
Das ist eine köstliche,
Eine wunderbare Sache.
(Hermann Hesse)
In Gedenken an die heutige Trauerfeier. Du fehlst.
Sunday, August 02, 2009
Abschied nehmen
Nach so langer Zeit
Holte er Dich doch
Und wir
Bleiben zurück
Es geht ein wundervoller Mensch
Nur Erinnerung bleibt
Es geht ein Stück Familie
Es geht ein Stück Liebe
Es ging ein Teil von mir
In Erinnerung an einen liebevollen Menschen,
Der letzte Nacht Abschied nahm.
Tuesday, July 28, 2009
Treuloser Pfad
Zerrissen
Kein klares Ende
Kein Anfang in Sicht
Es zieht nur
Das Echo der Vergangenheit
Seine stillen Bahnen
Verwirrt und nach dem Rechten suchend
Halb mit der Vergangenheit kämpfend
Die langsam erstickt
Fast wieder zu Hause
Und doch irgendwo dazwischen hängend
Einfach dahin vegitierend
Oder
Wie soll ein Blinder den Weg finden
Wenn er sich im Labyrinth
Verlaufen hat...
Zeigst Du Ihm den Weg..?
Tuesday, July 21, 2009
An einen Freund
Bist Du der Mensch
Der mich zu mich selbst zurück finden lässt
Ich bin glücklich
Wenn Du da bist
Es ist schön
Ein warmherziger Mensch
Der komplizierter nicht sein könnte
Und doch so einfach
Mir die Sinne raubt
Hab Dank
Für die Zeit
Die ich mit Dir verbringen darf
Du stelltest mir eine Frage
Auf die ich Dir des Nachts keine Antwort gab
Aus Furcht
Doch nun
Sag ich Dir
Sie lautet
Ja
Gedanken
- "Aber nicht betrogen!"
"Reicht das nicht..?"
Manche Dinge wollen einfach nicht aus dem Kopf verschwinden...
Saturday, April 25, 2009
Fühlt man sich wie ein Mosaik
Eines von der Sorte
Das Du gar nicht erst anfangen möchtest zu legen
Nicht weil es zu schwer ist
Sondern
Weil Du weißt
Das schon ein paar Teile fehlen
Zerstreut in kleine Stücke
Verloren in der Welt...allein
Es ist
Unvollständig
Und jeder neue Tag
Scheint Hoffnung zu bringen
Bis die Nacht nur noch mehr verschwinden lässt
Es möchte doch nur wieder komplett sein
Nicht
Sich auflösen
Doch die alten Teile bleiben verloren
Verschollen in der Vergangenheit
Und Neue
Wollen nicht passen
Das Gefühl bleibt
Reist ein tiefes Loch in das Bild
Welches dadurch nicht mehr schön anzusehen ist
Es auszubreiten wäre dumm
Was bringt einem schon ein Puzzle
In dem die wichtigsten Teile fehlen
Sunday, April 19, 2009
Sunday, March 29, 2009
Welches Dich gnadenlos auf die Knie zwingt
Es sind die Menschen
Die Erfahrungen
Der Schmerz, Das Leid
Das Glück und die Hoffnung
Der ganze kranke Scheiß
Der Dich zu einem von Millionen macht
Zu einem Menschen der am Ende ist
Der Weg ist
Eine Sackgasse
Mal wieder
Wie immer
Immer wieder
Du hattest was anderes erwartet
Und doch frist Du immer den selben Mist
Irgendwann zereisst es Dich ganz
Und Du erstickst an dem Dreck
Den Du täglich hochwürgst
Und Doch immer wieder schluckst
Verreckst an dem Leben welches wertloser nicht sein könnte
Welch eine Ironie das doch ist
Verstorben am Leben
Tuesday, March 03, 2009
Sein
Ganz und gar
Unsichtbar
Scheinbar
Unscheinbar
Nicht existent
Ein Freigeist
Der auf Wände traf
Ein Vogel der erstickt im Käfig lag
Für immer mit Ihm verbunden
Und doch so allein
Verblasst das sein
Sahst Du die Kugel
Ach so passend
Zu dem Loch in meinem Kopfe
Falls Du Sie siehst
So danke Ihr
Denn nun bin ich
Dein Freigeist
Der nie auf Wände traf
Dein Vogel
Der nie im Käfig lag
Und weit, weit fliegt fort
Einfach nur davon
Monday, October 20, 2008
Schwarze Tiefe
Kriechend vor der Selbstachtung
Der man so achtlos
In den Rücken fiel
Es ist das Leben
Dass einen in den Tod treibt
Welches ein jeden von uns
Nach geraumer Zeit
Dahinsiechen lässt
Jeden Tag kommt das Ende ein Stück näher
Was sagst Du zum Abgrund
Wenn Du vor ihm stehst?
Oder lächelst Du ihm gar entgegen
Dabei Anlauf zu nehmen ...
Denk daran
Dort hört man Deine Schreie nicht
Es ist betäubend
Nicht wahr..?
Erzähl mir wie alles routiert
Es wirbeld Dich in das große Nichts
Welches Du Dein Innerstes nennst
Es ist still und einsam dort
In diesem tiefen Ozean
Aus denen nur die schwarzen Schatten der Vergangenheit starren
Sie schüren Deine Angst
Denn sie zeigen Dir was war
Nicht das was ist
Nicht was sein wird
Nur das war war
Und was nun nicht mehr existiert
Alles ist verloren
Und Du
Mittendrin
Alles ist in zahllose Scherben zersprungen
Zersprungen
Und vor Dir ist nur der Abgrund
Dem Du lächelnd entgegen blickst
Während Du zum letzten mal Anlauf nimmst
Wednesday, September 17, 2008
Endstation
Und kann nicht weiter
Es gibt kein Richtig mehr
Alles Falsche liegt nun hier begraben
Die Wände kommen näher
Starren herab
Es gibt kein hin, kein her
kein Zurück
Kein Vorwärts
Nur Abwärts
Wo das Grauen sitzt
Mit dem Wahnsinn wartet
Und sich die Finger leckt
Wohin ist die Zeit des Glücks
Die Erinnerung schwindet
Aus dem letzten Paradies vertrieben
Eine Hetzjagd beginnt
Alles fließt wie Sand durch meine Hände
Nicht ein Korn
Bleibt zurück
Verschwindet in der Finsternis
Weit in der Dunkelheit
Leere macht sich breit
Langsam, ganz sachte
Schnürt sie meine Kehle zu
Nicht ein Hauch
Bleibt zurück
Mach die Augen zu
Entspann Dich
Es ist gleich vorbei
Und zurück
In dem schwarzen Labyrinth
Weht der Wind
Die letzte Asche fort
Sunday, September 14, 2008
Feuer in der Nacht
Ohne Dich bin ich hellwach
Wenn meine Finger nach Dir tasten
Doch nur Laken finden in der Nacht
Welche sanft sich um mich winden
Warum gerade Sie
Und nicht Du
Soweit entfernt überkommt mich Kummer
Denn was ich will
Bist Du
Deine Nähe ist unglaublich
Dein Wesen sanft und zart
Bei mir bist Du wie ein Tiger
Der sich zu Ruh gebettet hat
Und vielleicht werde ich verbrennen
An dem Feuer, dass lodernd uns umgarnt
Doch in dieser Nacht wird es mich wärmen
Bis Du wieder bei mir liegst
Danach lass uns verbrennen
Wenn Du
In Deinen Armen sanft mich wiegst
Thursday, September 04, 2008
Schöne Stunde
Sowie des Nachts
Schwirrst Du herum
In meinem Kopfe
Als gebe es kein Zurück
Die Wärme
Und der Halt
Den Du mir botest
In der Dämmerung
Noch so vertraut
Auf meiner Haut
Im Gedenken sanft errötet
Dein Atem
Der mein Haar leicht
Wehen lies
Ward es eine schöne Stunde
Ohne Worte
Die mein Herz höher schlugen lies
So liegt die Zukunft
Ungewiss
Ob Du es jemals wieder
Schlagen lässt
Wie in dieser schönen Stunde
Sunday, August 31, 2008
Giftige Schwindelei
Leben miteinander
Denken das wir uns kennen
Ja, denken
Wir glauben es
Doch wissen
Tut man gar nichts
Vertrauen
Wem kann man das schon
Wenn der Mensch neben Dir
So nah
Und doch so fremd ist
Jeden Moment
Einen Augenaufschlag lang
Steht man alleine da
Wieder einmal
Es ist so leicht
Im taumel der Zeit
Durchleben wir
Den Schwindel namens Leben
In diesem schwarzen Meer
Ein einziger Einheitsbrei
Der langsam Deine Seele zerfrisst
Zu viele gehen daran zu Grunde
Vergiftet von dem Brei
Der einem von Anfang an
Ins Gesicht gespuckt wird
Doch wir alle lächeln dem nur entgegen
Und fragen dankend nach mehr
Tuesday, July 08, 2008
Schönheit
Wie es weiter geht
Oder
Wie es weiter gehen soll
Doch ich weiß
Dass es weiter gehen wird
Ich will weiter
Bei Dir sein
Aber ich weiß nicht
Ob Du weiterhin
An meiner Seite sein wirst
Die Schönheit
Wandelt
In ach so hübscher
Fazinierender Gestalt
Das Ihr Schatten
Weit über mich fällt
Liebe
Schönheit
Oberflächlichkeit
Was ist der Mensch nur
Für ein Tier
Geleitet von Instinkten
Die verletzen
Die Schönheit
In mir
Ist nicht die Schönheit
An Ihr
Ist die Schönheit
Vielleicht schon bald
Bei Dir
Sunday, June 22, 2008
Vergangener Tanz der Zukunft
Ein Fremdwort für Fortgeschrittene
Und doch
Bitten wir
Lasst uns nicht allein
In dieser dunklen Nacht
In der es keine Sterne gibt
Niemand sagt
Dass alles gut wird
Geht nicht
Wir brauchen euch noch
Selbst wenn wir es
Nicht mehr tun
Es ist nicht
Der kalte Regen
Der auf der Haut abperlt
Oder der Wind der durch das Haar weht
Es ist
Die nackte Angst
Die Tränen in die Augen treibt
Uns klein macht
Ungewissheit
Quält den Geist
Gibt es eine Zukunft
Oder nur den Morgen
Auf den uns die kalte Nacht
Schon vorbereitet hat
Thursday, June 05, 2008
Monday, May 19, 2008
Paradoxie einer Welt
Allein in der Finsternis
Hier ist es irgendwie
Leer
Traurig
Schwindelig
In diesem Kreis
Den der Teufel beschrieb
In seinem Spiel
Um jeden Preis
Soll die Zahl sinken
Jeden Tag
Und wenn Du ihr sagst
Sie hat es geschafft
Sieht man sie lächeln
Für diesen Moment
Ist sie glücklich
Im Jetzt
Der Schmerz
Vergessen
Das ist Glück
Es nicht schön
Es ist
Grausam
Aber doch ok
Denn es wird gut
Alles wird gut
Friday, April 25, 2008
Mon Amour
Als wärst Du erst
Seit einem Augenblick fort
Ich rieche Dich noch
Doch Dein Platz neben mir
Ist lang schon kalt und leer
Sehnsucht wiegt schwer
Wie ein gesprungener Stein
Auf dem harten Boden
Liegt man allein
Lebt in der Erinnerung
Minuten
Stunden
Tage
Warte auf Dich
In Gedanken
Denn Sehnsucht ist unheilbar
Tuesday, April 15, 2008
Abart Mensch
Sowie am Tage
Wandelt man blind umher
Faszination Mensch
Das Ego
Lässt keinen Platz für mehr
Gedanken
Eine reine Farse
Tritt ein
In den Gedankenrotz
Der Zukunft
Ein Spiegel
Des Ekels
Angst
Wahnsinn
Verzweiflung
Leben
Alles liegt
Nah bei einander
Biete dem Leben
Wiederstand
Kämpfe
Für Dich
Verenden muss keiner
An seiner Last
Aber dann und wann
Ergibt sich der Wille
Versiegt die Kraft
Und es war zu schwer
Es nicht zu tun
Monday, March 10, 2008
Traumwelten
Dort draußen
Was ist Realität
In dieser Plastikwelt
Welche tiefe Abgründe kennt
Und Fallen tödlich ist
Es ist ein Spiel
Hast Du Würfelglück
Das letzte was bleibt
Sind Deine Träume
Die letzte Hilfe
Ausgewürgt in der Not
In der man sich selbst verliert
Erstarrt vor der Angst
Zu Fallen
In den schönsten Träumen
Am Boden zerstört
Mit den Liebsten
Starr vor Kälte
Ein geregeltes Leben
Welches der Wahnsinn gebar
Sterben wir
Einen langsamen Tod
Voller
Glücklicher Träume
Thursday, February 28, 2008
Meine kranke Welt
Immer nach vorn
Auch wenn Du eigentlich bist blind
Von den Tränenfluten die jede Nacht herein brechen
Es brennt
Blinzel sie weg, es sieht keiner
Dein Lachen hallt in den schönsten Tönen
Auch wenn Du schon lang bist erstickt
An den Schreien
Die Niemand hört
In Deiner Welt
Voller Leben, sagen Sie
Stark, sagen Sie
Gesellig, sagen Sie
Voller Verzweiflung
Voller Demütigungen
Voller Einsamkeit
Sage Ich
Monday, February 25, 2008
Wandelbar
Doch man fand
Das Lachen wieder
Angst in den Augen
Verwandelt
In neue Hoffnung
Misstraun im Herzen
Tief verwurzelt
Wich der Geborgenheit
Einsame Zeiten
Schier endlos wirkend
Nun in Zweisamkeit verbracht
So weit entfernt
Von der Liebe
Doch die Herzen so nah
Sunday, February 17, 2008
Egotrip
Wir sind Eins
Hier und jetzt
Komm her
Ich will Dich
Besitzen
Verführen
Dir die Sinne rauben
Für eine ganze Zeit
Bis, ja
Bis Du mich eines Tages
Langweilst und mich
Nicht mehr glücklich machst
Hau ab
Du bist nicht mehr
Unterhaltsam
Verschwinde
Scher Dich weg
Ich mache weiter
Wie es mir gefällt
Sollen Sie doch heulen
Es bringt mich nicht ab
Von meinem Pfad
Wieso sollte Ich
Rücksicht nehmen
Ich könnte doch
Etwas verpassen
Ich bin ein Arschloch
Ich bin der letzte Dreck
Ich steh dazu
Und werde es immer wieder tun...
Saturday, February 16, 2008
Mein Herz
Und Kälte
Durchstreifte mein Gemüt
War die Trauer
Nicht mehr fern
Doch in der Dunkelheit
Wo ich so lang war allein
Flackerte ein Licht
Ein warmes Licht
Und hüllte mich sanft ein
Umarmte meine Seele
Hielt mich da
Wo ich sonst fiel
Ich spürte Geborgenheit
Eins zu sein
So lege ich
Mein Herze nun
Allein in Deine Hände
Es liebt nur Dich
So lang es schlägt
Ich liebe Dich
So lang es lebt
Wednesday, February 06, 2008
Das kleine Märchen der Welt
War Ihr Heim
Ein Luftschloß
Im Land der Träume
Wo die Phantasie war
Das höchste Gut
Der Wind
Flüsterte von der Ferne
Die Bäume
Raunten ein Lied
Und die Vögel
Sangen vom Glück
Überall
Versteckten sich Geheimnisse
Lag Mystik in der Luft
Die der Zauberei
Den Weg ebnete
Bald
lockte die Neugier
Sie machte sich auf
Ging in die Realität
Und erkannte die
Wirklichkeit
Doch Dort
War kein Glück
Keine Phantasie
Was Sie sah
War Leid in allen Formen
Ihr Herz zerbrach daran
So sollte es wohl sein
Es ertrank in Ihren Tränen
So wie Ihre Phantasie
Erstickt war
Es begann Ihr letzter Traum
Thursday, January 17, 2008
Der Dank
Oft
Schnell gesagt
Selten
Wirklich gemeint
Danke
Dass es Dich gibt
Das Du bist
Wie Du bist
Zusammenhalten
In einer Welt
Wo man meist allein ist
Füreinander da sein
Was auch kommt
Ehrlich sein dürfen
Ohne Angst
Streiten
Und doch immer
Gemeinsam weiter gehen
Freunde
Ihr wahren Freunde
Danke
Sunday, January 06, 2008
Eine kleine Belustigung
Bin Ich ein Witz
Ein schlechter Scherz
In
Menschengestalt
Lass mich Dich doch unterhalten
Los
Verhöhne mich
Lach über mich
Habe Deinen Spaß an Mir
Nur zu
Tu es
Doch bitte dann
Wenn Du
Vor mir stehst
Mir
Ins Gesicht siehst
Wo ist Dein Mut
Es ist so still geworden
Kein Lachen ertönt
Wo ist es jetzt
Wenn es an der Zeit ist
Es auszusprechen
Das meine Herren
Ist der Klang
Der Feigheit
Und nun
Verschwinde
Thursday, January 03, 2008
World Wide Web
Geb Deine Gedanken frei
Wie viel Sie wohl kosten
In der Welt
Die umsonst ist
Als Gedankenhure leben
Nicht darüber nachdenken
Einfach weiter
Weil Dich sonst
Nichts
Zusammenhält
In Deiner Verletztheit
Abgestumpft
Durchlebst Du den
Seelenstrip
Tiefer
Schneller
Weiter
Und wie Sie alle gaffen
Sich ergötzen
An dem kranken Dreck
Dem Endprodukt
Deiner Verzweiflung
Damit Sie
Selber
Abgelenkt sind
Von Ihrer
Eigenen
Inneren
Leere
Sunday, December 30, 2007
Schwarzer Schmetterling
Wo früher Funken sprühten
Kein kribbeln
Wo einst Flügel schlugen
Schmetterlinge flogen
Die nun am Boden liegen
Tod
Einfach erstickt
Solang rangen sie
Bis zum letzten Hauch
Ihre bunten Flügel
Erscheinen nun wie
Ein verblasster Traum
Die Vergangenheit
Ist eine Erinnerung
Nicht mehr
Die mit Ihnen
Zusammen
Weiter verwehsen wird
Bis Beide
Endgütlig
Vergessen sind
Thursday, December 27, 2007
Lebenslinie
Sicher
Krank
Keinen Zweifel
Gedanken explodieren
Emotionen
Krepieren an Ihrer selbst
Der Wahnsinn schürt das Blut
Tropf Tropf
Scharf
Ist der Scherbenhaufen
Zerbarst schon hundert mal
Doch wer ist Sie
Als dass Sie verlangen könnte
Das er ihn aufhebt
Wo sie ihn
Doch selbst
Fortwarf
Sich
Aufgab
Weitergeht
Nur aus
Neugier
Zuletzt
Wird sie sterben
Die Hoffnung
Es geschieht
Jetzt
Wednesday, December 26, 2007
Und manchmal kann Ich fliegen ...
Es tut gut
Der Schmerz
Befreit
Die Haut ist rot
Der Dampf
Vernebelt
Schmerzen genießen
Kaltes Wasser
Klärt den Geist
Die Entspannung setzt an
Zum freien Fall
Im Wasser liegend
Gleichzeitig
Schwebend
Ganz woanders
Sein
Und alles ist Still
Monday, December 24, 2007
Frohe Weihnachten
Lasst euch reich beschenken und genießt die Tage.
Auch wenn bei uns Familie nicht groß geschrieben wird, sind wir doch zusammen und lieben uns. Ich bin froh diese Menschen zu haben, genauso wie meine Freunde...
Auch wenn ich dieses Jahr keinen Partner habe mit dem ich es teilen kann, so lass ich es mir nicht nehmen wenigstens all den anderen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Oder wie ein Freund zu mir meinte:" Hoffe du kannst mit deiner erfrischenden Art deinen Liebsten die Feiertage versüßen :) "
Liebe Grüße
Sunday, December 23, 2007
Zitat
"Manche Menschen merken nicht mehr wie sie täglich Ihren Seelenstrip hinlegen.
Man nennt sie auch niveaulose Schlampen unserer Gesellschaft."
Und Ich denke, da steckt so viel wahres drin.
Sollte man mal drüber nachdenken....
Saturday, December 22, 2007
Selbsthass
Gefühle laufen Amok
Das Gehirn
Welches das Herz ankotzt
Alles schreit
Übergossen mit Benzin
Zündet es sich an
Es schmerzt
Der Mensch
Weiß es
So genau
Und doch
Nichts
Rein
Gar nichts
Was weiß der Geliebte
Von Sehnsucht
Wenn er selbst nicht liebt
Friday, December 21, 2007
Herzklopfen
Denn ich teilte sie mit Dir
Meine Gefühle sind nicht die Meinen
Denn ich schickte sie zu Dir
Mein Herz ist allerdings Meines
Es schlägt in Meiner Brust
Doch die Gefühle sind fort
Bei dir
Es schlägt nun allein
Ich lebe
Für mich
Jedoch
Mein Herz
Schlägt für Dich
Die Zeit
Als wolle er nie enden
Und doch
Erheben sich Stunden in die Lüfte
Fangen an zu fliegen
Huschen vorbei
Wie Sekunden
Sie Kichern
Wie grade erst verlebt
Obwohl sie schon
So lang sind fort
Wo bleibt die Zeit
Wenn auf einmal
Nur ein Augenblick
Und keine Stund
Uns mehr trennt
Der erste Moment
Das Kind erweckt
Mit dem Zweiten
Man erwachsen wird
Den Dritten
Einfach genießt
Bis zuletzt
Als dann wir
Kichern werden
Als wären wir
Wieder Kinder
Obwohl wir schon
So lang sind fort
Tuesday, December 18, 2007
Es ist Krieg
Das ist das Leben
Millionen Schlachten
Jeden Tag
Mal Verlierer
Mal Sieger
So geht man vom Feld
Getroffen
Von Freude
Von Trauer
Immer Weiter
Nach Vorn
Getroffen
Am Boden
Aufstehen
Kämpfen
Erhobenen Kopfes
Wieder an die Front
Man ist nie allein
Und manchmal
Gewinnt man auch
wenn man verliert
Sunday, December 16, 2007
Enttäuscht
Dass Ich am Boden liege
Lass mich liegen
Wenn Du weißt
Das Du mich nicht halten kannst...
Friday, December 14, 2007
Bewusstsein
Immer schneller
Die Wand im Auge
Und doch
Steif
Stehend
Schreiend
Lauter
Bis der Atem entfleucht
Doch
Nichts
Sagend
Lachend
Lauthals
Bis es schmerzt
Doch
Eigentlich
Weinend
Sorgenfrei
Unbekümmert
Innerlich
Zweifelnd
Zerissen
Thursday, December 13, 2007
Zu viel
Zu viele Gefühle
Sie rasen
Tausende
Im
Sekundentakt
Der Körper
zwingt den Geist
zur Ruhe
Doch dieser
antwortet nur
Mit Schmerzen
Schneller als
Der eigene Schatten
Tanzend
Taumelnd
Stürzend
Saturday, December 08, 2007
Süße Gedanken
Am Abend
Die Sekunde
Bevor sich die Augen schließen
Und die Traumwelt beginnt
Flüstern die Gedanken
Einen Namen
Es ist ein schöner Name
Er gefällt
Auch die Person
Die ihn trägt
Wird sehr gemocht
Früh
Wenn der Morgen dämmert
Und die Sonnenstrahlen kitzeln
Wispern die Gedanken
Erneut
Diesen Namen
Er lässt sie nicht los
Doch wer wen hält ist
Nicht auszumachen
Einfach an Ihn zu denken
Macht Sie glücklich
In Gedanken
Sunday, December 02, 2007
Durchhalten
Wie immer
Ohne Stillstand
Vieles erreichen
Veränderung
Bewunderung
Stolz
Jedoch
Welchen Wert
Besitzt all Dies
Was man erkämpfte
Wenn man zum Schluss
Resigniert
Weiterkommt
Und doch auf manches
Einfach nur
wartet
Allein da steht
Weitermacht
wie bisher
Erfolge verzeichnet
Für sich selber
Obwohl
Man lieber
Gemeinsam
Etwas erreichen würde
Da ist
Aber kein Anderer
Durchhalten
Nicht mehr lang
Dann bist Du fort
Und Jemand
Wird bei Dir sein
Thursday, November 22, 2007
Gedankenlos
Um frei zu sein
Tanzen
Verrückt werden
Verliere den Verstand
Und Du bist frei
Alles ist nichts
Nichts ist alles
Mit allen Sinnen
Leben
Handeln nach Gefühl
Trau Dich
Verliere den Verstand
Und Ängste gehen
Monday, November 05, 2007
Zitat der Woche
woraus wir nicht vertrieben werden können.
Jean Paul 1763 - 1825
Gefühlsmoment
Schließ Deine Augen
Lass uns leben
Momente genießen
Nicht sehen
Nicht denken
Nur hören
Einfach riechen
Alles spüren
Keine Gedanken
Vergiss das Morgen
Denk nicht an die Zeit
Die dazwischen liegt
Die kommen wird
Was noch passiert
Leb jetzt
Lieb jetzt
Lass die Zukunft
Zukunft sein
Du bist hier
Genieß den Moment
In Freude
Ohne Überlegungen
Löse Dich
Von der Gedankenmacht
Tuesday, October 30, 2007
Die fehlende Anwesenheit von Allem
Wenn Er dem Wind lauscht
Und dieser Ihm zuflüstert
Dass Er Ihr fehlt
Fände Er das schön
Genau so
Wie Er Sie küsste
Sie in Seinen Armen lag
Eine Nacht
Nicht für länger
Wie fände Er das
Denkt Er daran
Wie es wäre
Wenn Er die Wärme
Noch einmal spüren könnte
Mit der Sie Ihn umschloß
Aber nein, oder
Denn Er fühlt es nicht
Sagt nichts
Bleibt stumm
Er denkt nicht so an Sie
Kein Wort
Keine Geste
Kein Blick
Kein Gefühl
Sie sagte Ihm nie, dass Er Ihr fehlt
Bleibe ruhig stumm
Sage kein Wort
Denk nicht an Sie
Schau Sie nicht an
Sie sagte Ihm nie, dass Er Ihr fehlt
Kann Er nicht sehen
Er wird es nie sehen
Er stellt keine Fragen
Sie sagte nie, dass Er Ihr fehlt
Du fehlst Ihr
Spazieren gehen
Die schwerste Prüfung wohl
Jedoch leichter zu bestehen
Zu zweit
Komm
Nehm meine Hand
Begleite mich ein Stück
Es ist nicht immer leicht
Doch jeder Moment
Ist es wert
Gelebt zu werden
Bis zum Schluss
Sunday, October 28, 2007
Leere Hoffnung
Schmerz der Einsamkeit
Hoffnung liebt die Angst
Übelkeit
Gedanken übergeben sich
So groß die Freude war
So groß die Angst ist
So groß die Enttäuschung kommt
Alles muss raus
Ergib Dich
Keine Hoffnung
Es war konstant
Lass die Hoffnungen ersticken
Den Funken austreiben
Sie schneiden sich nur selbst
Genieße den Augenblick
Nur einen Moment in Erinnerung
Alles andere bleibt
Jedes Gefühl
Flammt auf
Und nimmt am Ende seine Rache
Wer bist Du
Der so frei ist von all dem
Und so froh
Als würde er nicht fühlen
Was fühlst Du
Intelligenz kommt immer erst danach
Zitat der Woche
intensiv gelebt
geliebt und allerlei Geheimnisse erforscht.
Der Körpertod darf kommen.
Mein Leben allerdings
währt immerfort.
Und meine Seele tanzt.
Christa Schyboll
Wednesday, October 24, 2007
Kleiner Tot
Alles
Egal was
Es ist
Nichts
Umarm mich
Gib mir halt
Allein
Geh ich
Verloren
In diesem Meer
Von toten Gesichtern
Die keine Nähe kennen
Gefühlsfremd
Alltagstot
Kein Wort
Jedes wäre
Überflüssig
Umarm mich nur
Ich will nicht einsam sein
Niemand ist da
Keiner
Der umarmt
Der liebt
Der einfach da ist
Im Spiegel
Ist ein totes Gesicht
Das keine Nähe kennt
Doch nicht gefühlsfremd
Einfach Alltagstot
Sunday, October 21, 2007
WEICHEIER
Es ist auch vollkommen in Ordnung, wenn man(n) sagt das es einem Scheiße geht und aus welchem Grund.(Von mir aus auch lang und breit mit Diskussionen,Thesen etc... stundenlang)
ABER....
Da gibt es so manche Exemplare die haben in all den quälenden Jahren des Leidens diese Art von Gefühlsausbrüchen perfektioniert.
Das sind dann die Herren der Schöpfung, die zu Hause hocken und sich sagen wie scheiße doch alles ist,weil sie kein Weib abbekommen oder weil sie gerade eines verloren haben...
So weit so gut, verständlich das es einem dann nicht gut geht ...für 4 - 8 Wochen. Vielleicht etwas länger ... Je nachdem was lief usw...
Nun habe ich das Glück irgendwie ein Tagebuch-gesicht zu besitzen und mir das alles erzählt wird, was diese armen Kerle alles so durchmachen müssen ... ist Ok ,ich höre zu und helfe wo ich kann,gebe Tipps oder lade sie ein etwas zu Unternehmen, neute Leute kennen zu lernen. Aber das geht ja nicht... weil meine Freunde würden die ja sowieso scheiße finden wie alle anderen auch und eigentlich sind die dann ja auch nie so die "Ausgeh-typen". Vor allem mit Leuten die man nicht kennt.( Deswegen heißt das ja auch "kennen LERNEN")
Nun ich höre weiter zu ... Und im Prinzip ist es immer das Selbe ..Alles ist scheiße.. das Universum quält diese armen Geschöpfe ja sowieso nur und macht sich auch noch einen Spaß daraus ( wie kann es diese gemeine Universum nur wagen?!) ..überhaupt ist das ja alles Sinnlos hier ....
Und das Alles (womit man ganze Talk-shows und Nächte bei Domian 1live füllen kann) ...muss nun auch präzise, für Jedermann sichtbar, zur Schau gestellt werden.
Ein normaler Mensch würde sagen ...Mir gehts scheiße ...weil.... punkt.
Doch nicht so unsere Spezies des Weicheis:
Dieser pirscht sich langsam an seine Opfer, legt einen unheimlich leidenen Blick auf und fängt dann an los zu heulen,als ob es kein Morgen gibt(und das jeden Abend). Alles was er sagt muss natürlich total dramatisch und theatralisch sein, weil alles andere ja nicht ins Konzept passt und man meinen könnte das er ein wenig zumindest fröhlich oder gar glücklich wäre.(Und das geht ja gar nicht)
Es wird mit Wörten und Sätzen um sich geschmiessen wie; "Es ist nie leicht umher zu wandeln mit gebrochenem Herzen", "Es ist alles so schwer", "sinnlos","ich ändere es unter Tränen", "Ich muss es ja leider hin nehmen und akzeptieren.....(da kriegt man jetzt auch schon ein wenig Hoffnung) Aber ich kann nicht"(Hoffnung adieu...)
Und das ist ganz wichtig ..."Ich kann nicht". Eines der Grundsätze....gäbe es Gebote würden sie wie folgt lauten:
1.Alles ist scheiße
2.Ich kann nicht (was auch immer ,es ist egal ... ich kann es nicht! AUS PRINZIP!!UND NUN LASS MICH WEITER LEIDEN *snüff*)
3.Meine komplette Existenz ist Sinnlos
4.Mein Leben ist soooo schwer
5.Ich bekomme sowieso nie ne Freundin (So bestimmt nicht)
6.Irgendwann werde ich in meinen Tränen versinken
7. Ich bin so Wertlos (buhuhuhu...)
Nun zum Schluss...
Das schlimme ist, dass die meinsten Kerle dabei noch super nett sind und sie sich einfach nur selbst im Weg stehen. Nicht jeder Kieselstein ist gleich der himalaya... oder wie man so schön sagt ...
Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach Limonade draus. ;)
Wednesday, October 17, 2007
Mutter
Alles für das Kind
Und das Kind alles für Sie
Nicht nur die Frau
Die es in diese Welt bringt
Die sagt; ich habe dich lieb
Nicht weil es erwartet wird
Sondern weil Sie das Kind
Wirklich
Über alles liebt
In Gefahr kämpfen würde
Wie eine Löwin
Um es zu beschützen
Mehr Interesse zeigt
Als an dem was man von Außen sieht
Aber Hauptsache
Die Welt
Sieht die perfekte Mutter
Tuesday, October 16, 2007
Zitat der Woche
der schrecklichste Traum ist nichts,
verglichen mit dem Leben.
Stanislaw Brzozowski (1878 - 1911)
Freiheit
Nicht zurück blicken
Der Wind durchstreift das Tal
Bäume rauschen
Endlose Fläche
Tanzend, fliegend
Der Blick schweift in die Ferne
Vieles bleibt zurück
Die Seele frei machen
Ungebundenes Herz
Keine Fesseln
Nur der Wind
Einzig ein Nest zum ruhen
Mehr nicht
Einfach frei sein
Wie ein Blatt im Sturm
Thursday, October 11, 2007
Zitat der Woche
Später urteilen sie über sie.
Und selten - wenn überhaupt jemals - vergeben sie ihnen.
Oscar Wilde ( 1854 - 1900)
Tuesday, October 09, 2007
Kleiner Engel
Klein und zerbrechlich
Ruht friedlich in der Nacht
Kennst keinen Schmerz
Kennst keine Angst
Wohlig warm gebettet
Dort liegt der kleine Schatz
Träumt von schönen Dingen
Die Ihm hat gebracht die Nacht
Kennst keinen Schmerz
Kennst keine Angst
Flieg, mein kleiner Engel
Breite Deine Flügel aus
Flieh aus dieser Welt
Bevor sie Dich einholt
Kennst keinen Schmerz
Kennst keine Angst
Geh fort
Sonst wird sie Dich zereissen
Es gibt so viel Leid und Zorn
Nur wenig Freude
Kennst keinen Schmerz
Kennst keine Angst
Nun hat sie Dich
Deine Flügel sind gebrochen
Ruhig, weine nicht
Es wird wieder gut
Kennst nun Schmerz
Kennst nun Angst
Schlaf mein kleiner Engel
Wiege Dich im Arm
Träume für immer
Dort kriegen sie Dich nicht
Nahm Dir den Schmerz
Nahm Dir die Angst
Gute Nacht
Geschichten über Berge
Die Zukunft
Was wird geschehen
Furcht macht sich breit
Ich erklimme den Berg
Ohne die Spitze zu sehen
Und damit zu leben
Das Ich jeder Zeit fallen kann
Es ist Kräfte zehrend
Langsam fängt es an zu bröckeln
Steine fallen tief
Gib mir mehr Mühe
Ich sehe die Spitze
Hoch über mir
Soweit entfernt
Wer hat schon Träume platzen sehen..?
Der Tausch
Starr der Geist
Wollte alleine sein
Damit Niemand verletzt
Dein Blick der Vertrauen barg
Wärme, die mir Geborgenheit gab
Deine Umarmung
Lass nicht los
Sie löste die Angst
Die mich gefangen nannte
Sie ist fort
Verbannt
Du
Der nun hier ist
In meinem Herzen
Ein guter Tausch
Saturday, October 06, 2007
Zitat der Woche
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Wednesday, September 19, 2007
Ich sein
Sein wie Ich bin
Meine Fehler
Da gibt es viele
Doch auch Gutes
Weise ich vor
Lass mich sein
Sein wie Ich bin
Ich will Dich lieben
Ohne Angst
Geborgenheit
Dir geben und spüren
Lass mich sein
Sein wie Ich bin
Mit Dir zusammen
Für immer
Ohne Tränen
Die Beide am Ende schlucken
Lass mich sein
Sein wie Ich bin
Ohne Sorge
Dir lästig zu werden
Freiheit genießen
Und doch immer die Deine sein
Lass mich sein
Sein wie Ich bin
Still und verschmust
Verrückt und druchgedreht
Ohne das Du gehst
Wie jeder Dir zuvor...
Friday, September 14, 2007
Wünsche
Allein von Dir
Ich könnte Dich
Vergessen
Ich wünschte mir
Allein von Dir
Ich könnte Dich
Hassen
Denn dann
Oh dann
Gäbe es keine Schmerzen mehr
Denn dann
Oh dann
Gäbe es keine Tränen mehr
Lass es sein
Ein Ende
Damit ich Dich nicht mehr
Fühlen muss
Lass es sein
Ein Ende
Damit ich Dich nicht mehr
Lieben muss
Thursday, September 13, 2007
Schlafen
Gemütlich im Warmen liegen
Und schlafen
Am liebsten an Jemandes Seite
Doch
Sie ist dort nicht
Dort ist Keine
Also schlafe ich alleine
Weiter allein
Ich möchte träumen
Das ist das schönste
Was es gibt
Dort darf ich alles noch mal erblicken
Mir erträumen
Was ich in der Realität nicht fand
Auch wenn es am nächsten Tag ist
Fort
Es gibt Kraft
Dieses träumen
Für das Leben
Ohne Träume
Für ein Leben
Ohne Halt
Ganz allein
Sunday, September 09, 2007
Lebensmotto
Bleib irgendwie am Leben und versuche nicht dabei wahnsinnig zu werden.
Vielen Danke für Ihre Aufmerksamkeit...
Wednesday, September 05, 2007
Kein Wort part 2 ( erster Part zu finden unter 21.8)
Es waren nicht die Wellen der Phantasie
Und nun bist du fort
Da ich es nicht vermochte
Dich zu halten
Du liebstest nicht mehr
Wie ich gesagt
Doch warst Du es
Der es nicht zu sagen vermochte
So war jegliche Hoffnung lächerlich
Wie ich mich zum Narren machte
Drehte ich mich um
Und Du warst fort
Aber ich lache
Um nicht weinen zu müssen
Ich Schreie
Um nicht zerbrechen zu müssen
Doch Kraft verlässt mich
Tränen fluten alles
Erinnerungen die wie Feuer sind
Ich will vergessen
Alles löschen
Ich will es nicht mehr sehen
Nicht mehr fühlen
Und dann sage auch ich kein Wort mehr
Verlassen
Herz zerbrochen
Von Trauer erfüllt
Es tut weh
Zerspringen will die Brust
Zereissen die Haut
Tränen verenden
Salz bleibt zurück
Schmerz durchdringt
Höhlt einen aus
Nimmt alles fort
Nichts bleibt dort
Angst vor der Einsammkeit
Wut die die Enttäuschung jagt
Lass es enden
Für immer enden
Bitte,hilf mir
Ich kanns nicht tragen
Jetzt und hier
Tuesday, August 28, 2007
Saturday, August 25, 2007
Tage wie Dieser
Die kann man nicht beschreiben
Und kein Wort
Kein Bild
Keine Melodie
Könnte sagen wie man gefühlt
Wie man gestaund
und versuchte alles in sich aufzusaugen
Faszinierd
Voller Begeisterung
Mit Freunden an der Seite
Man schaute sich an
War sich einig
Wie schön war diese Stund
Freude bahnte sich Ihren Weg
Es war nichts nötig
Kein Wort
Kein Bild
Kein Klang
Nur ein Blick
Und alles war schön
Tuesday, August 21, 2007
Kein Wort
Oder liebst Du nicht
Begehrst Du mich
Eine Andere
Eine Schlucht ist dazwischen
Auf einmal
Wie ein Spalt der sich
In einem Augenblick hat aufgetan
Die Sehnsucht so groß
Erdrückt sie mich doch mit Ihrer Macht
Da Dein Interesse
Anscheinend ist fort
Kein Wort kommt über Deine Lippen
Keines das mir Deine Liebe noch zeigt
Es macht mir Angst
Doch Du sprichst kein Wort
Eine Welle der Gleichgültigkeit
So scheint es
Schwappt mir entgegen
Ist es wahr
Oder tanzen die Wellen der Phantasie in mir
Saturday, August 18, 2007
Der Kampf
Es ist so wie damals
Man dachte man würde dieses Geräusch nie wieder hören
Das Geräusch,
Wenn Tränen in strömen fließen
Und die Hoffnung mit Ihnen flieht
Der Schmerz flammt wieder auf
Ich will Ihn verdrängen
Geh weg
Will Ihn austreiben mit der Klinge
Lass Ihn mit dem Blut vergehen
Doch es ist schlecht
Leg die Klinge weg
Aber Ich will es
Kann es nicht mehr ertragen
Setz den Schnitt
Es tut weh
Und doch ist alles leer
Ich will nich mehr
Die Hände hören auf zu zittern
Die Tränen trocken
Sowie das Blut
Jetzt erinnern nur noch Narben an den Schmerz
Und an Uns
Monday, August 06, 2007
Simpel
Ein Geruch
Eine Erinnerung
Eine Träne
Regen fällt
Eine Seele
Ein Schnitt
Ein Schmerz
Ein Tropfen
Wind stürmt
Ein Weg
Eine Klippe
Ein Gedanke
Ein Sprung
Sonne scheint
Monday, July 16, 2007
Schlange & Katze
Blick in Ihre Augen
Und Du bist in Ihrem Spiel
Sie liebt ihr warmes Bettchen
Sowie den Ball zum spieln
Doch kommt die Schlange und fordert sie heraus
Ist sie nicht mehr hier
Es ist gefährlich dieses Spiel
Mal fasst sie das Tier mit Samtpfoten an
Mal hört man nur Gefauche und Krallen
Gewiss darüber,dass die Schlange beißen kann
Diese schlängelt sich um die Katze
Versucht sie zu verführn
Sie schaut und wartet,
Sie hat Zeit
Man hört die Schlange lang noch züngeln
Und die Katze leise maunzen
Für heute wurd genug gespielt
Doch die Herausforderung lockt weiter
Nur nicht heute
Nein,nicht mehr heute
Ein ander mal
Dann geht das Spiel wieder los
Es geht so lang
Bis einer seine Wunden leckt
Und genug hat
Endgügltig genug hat
Sunday, June 03, 2007
Unser Traum
In den verborgenen Tälern und Wäldern
Wo Du Magie und Wesen erblickst
Die Dir Geschichten erzählen
und Dich mit auf reisen nehmen
Dort warte Ich auf Dich
Durch Deine Gedanken möchte Ich huschen
Und Dir Geborgenheit geben
Die der Alptraum Dir nahm
Nach so langer Zeit
Endlich abermals vereint
Lass uns zu den Zwergen reisen
Gemeinsam die Hexen besuchen
Und auf ein Wort zum alten Greis
Uns eine neue Welt erdenken
Nur wir zwei vereint
Zwei Seelen
In einer Welt von Träumen bestimmt
Also lass mich nicht erwachen
Du, mein Traum
Zu dem Ich jede Nacht wander
Doch so
Bleibt unsere Welt nur ein Traum
Wir wachen auf
Die Erinnerung bleibt
Meine Sehnsucht nach dir
In meinem Kopf
Nur ein verblasster Traum
Ach mein mir Liebster
Das Sehnen
Die Erinnerung
Unsere Träume
Wie Fehlst Du mir
Tuesday, May 29, 2007
Nachruf
Die Augen sind schon zu
Von nun an für immer
Und Ich wünsch Ihm gute Ruh
Seine Seele ist zerbrochen
Die Flügel Blutrot gestutzt
Alle haben daran gerissen
Keinem hats genutzt
Gebettet in warmen Laken
Dort liegt der kalte Leib
Ach werd ich ihn vermissen
Gab er doch der Seele halt
Doch die steht nur daneben
Und schaut die Gäste an
Ach wie Sie alle heucheln
Kam doch keiner an Sie ran
Sie wollte allen helfen
Gab sich für Sie auf
Nun wird Sie nie mehr Leben
Doch Sie freute sich darauf
Endlich keine Schmerzen
Und auch keine Qual
Endlich freien Herzens
Und nicht des Pöbels Mahl
So ging der Engel fort
In das große Tal
Sie wählte diesen Ort
Ihr lieset mir keine Wahl
Thursday, April 19, 2007
Die Liebe der Geister
Sie durchstreifen die milde Dunkelheit
Zusammen schreiten sie durch die kühle Nacht
Zwei Herzen die im Einklang schlagen
Die Hände ineinander verschlungen,wohlig und warm
Der Mond schaut herab
Er weiß wie die Beiden fühlen
Froh beieinander zu sein
Lasst diese Nacht nie enden
Sie sterben,wenn der Tag anbricht
Die Nacht vergeht langsam
Und mit ihr vergehen auch sie
Doch ein Weitere wird folgen
Dann ist das Paar wieder vereint
Durchstreift die Nacht
Und die Liebe lässt ihre toten Herzen schlagen
Tuesday, March 13, 2007
Schmerzlos
Kein Gefühl war da
Nichts drang hervor
Ich wetzte meine Klinge
Scharf und ohne erbarmen
Sie glänzte wunderschön
Ich nahm sie
Ich schnitt
Ich empfand nichts
Ein weiterer Schnitt
Das Blut sickerte
Ich vernahm keinen Schmerz
Ich war verwirrt
Ich schnitt
Es tat nicht weh
Es blutete
Doch kein Gefühl regte sich
Alles war leer
Ich schnitt erneut
Wieder nichts
Keine Schmerzen
Alles wiederholte sich
Nie kam eine Empfindung
Bis ich merkte
Ich war tot.
Sunday, February 18, 2007
Mal was passendes zu Karneval...x)
Alaaf und Helau!
Diese Büttenrede wurde 1995 in Flörsheim am Main (Karnevalshochburg) gehalten. Der Redner musste nach dem Vortrag unter Polizeischutz rausgebracht werden und die Sitzung wurde vorzeitig beendet, aber die Rede ist seitdem Kult.
Hessische Büttenrede
(Narhalla-Marsch)
“Alaaf und Helau! - Seid ihr bereit?
Willkommen zur Beklopptenzeit!
Mer kenne des aus Akte X,
doch Mulder rufe hilft da nix,
des kommt durch Strahle aus dem All,
und plötzlisch ist dann Karneval!
(Tusch)
Uff einen Schlach werd’nalle dämlisch,
denn das befiehlt das Datum nämlisch!
Es ist die Zeit der tollen Tage,
so eine Art Idiotenplage,
eine Verschwörung, blöd zu werden,
die jährlich um sich greift auf Erden.
Ei’ wahre Ausgeburt der Hölle,
und Ausgangspunkt davon ist Kölle!
(Tusch)
Denn dort gibt’s nisch nur RTL,
das Fernseh-Einheitsbrei-Kartell,
sondern aach jede Menge Jecken,
die sisch auf Nasen Pappe stecken,
in Teufelssekten sich gruppieren
danach zum Elferrat formieren
und dann muss selbst das dööfste Schwein
dort auf Kommando fröhlisch sein.
(Tusch)
Auf einmal tun in allen Ländern
die Leude sisch ganz schlimm verändern
Sie geh’n sisch hemmungslos besaufe
und fremde Mensche Freibier kaufe
schmeiße sisch Bonbons an die Schädel,
betatsche Jungens und aach Mädel
und tun eim jede, den sie sehen,
ganz fuschtbar uff de Eier gehen!
Sie tun nur noch in Reime spreche
und sind so witzisch, man könnt’ breche,
bewege sisch in Polonäsen,
als trügen sie Gehirnprothesen,
man möschte ihnen - im Vertrauen -
am liebsten in die Fresse hauen!
(Tusch und Konfetti-Kanone)
Doch was soll man dagege mache?
Soll man vielleicht noch drüber lache?
Es hilft kein Schreie und kein Schimpfe,
man kann sisch nich mal gegen impfe,
die Macht der Doofen ist zu staak,
als dass man sisch zu wehr’n vermag!
(kein Tusch)
Am besten ist, man bleibt zu Haus
und sperrt den Wahnsinn aanfach aus.
Man schließt sich ein paar Tage ein
und lässt die Blöden blöde sein!
Der Trick ist, dass man sich verpisst
bis widder Aschermittwoch ist!
Und steht ein Zombie vor der Tür,
mit so ‘nem Pappnasengeschwür,
und sagt statt “Hallo” nur “Helau”,
dann dreh sie um, die dumme Sau,
und tritt ihr kräftisch in den Arsch und ruf dabei:
Narrhalla-Marsch!”
“Vielen Dank …”
(Tusch,Narhalla-Marsch mit schnellem Weglaufen)
Friday, February 16, 2007
Entscheidungen
Jedoch empfinden sie nicht wie ich ... Ich seh es nicht als schlecht an, mein Herz hängt daran, bei dem blossen Gedanken es zu entscheiden sträubt sich in mir alles...
Doch es steht großes auf dem Spiel. Welches ich nie verlieren möchte.
Ich weiß nicht was ich tun soll...
Der richtige Weg ist nun bekanntlich nicht immer der einfachste. Wer weiß wann ich eine Entscheidung treffe. Ich fühle mich nicht in der Lage dazu.Ich muss eingestehen,ich bin überfordert. Nicht leicht, wenn man bedenkt das ich alles irgendwie schaffen will. Ich würde mir selber ins Fleisch schneiden, um vllt. etwas zu gewinnen. Doch ist es es wert in anbetracht dessen, was ich verlieren würde..?! Und wenn ich nicht schneide, verliere ich dann noch mehr... ?!
Weshalb können die anderen nicht mit meinen Augen sehen ... Meine Gefühle empfinden, um zu merken wie schwer es ist von jemandem los zu kommen, der einem nicht gut tut und an welchem jedoch das Herz so sehr hängt... Auch wenn das niemand nachvollziehen kann...
Tuesday, February 13, 2007
Realität
Was ich einst mein Heim nannte.
Die Familie zerbrochen,
Es blieb nur noch Kälte und Einsamkeit.
Das Glück packte seine Koffer,
Zog aus.
Es wollte nicht mehr bei uns bleiben,
Lief schon fast flüchtig fort.
Wir sahen ihm sehnsüchtig und lange nach,
Doch es änderte seine Meinung nicht.
Und so blieb jeder für sich allein,
Halt gab es nicht.
Gebrüll und Zorn erwachte,
Die Verzweiflung trieb den Wahnsinn an.
Und die Hilflosigkeit weinte leise vor sich hin,
Versunken in ihrer selbst.
So steh ich in den Trümmern,
Blicke betreten umher.
Erinnerungen,so viele Erinnerungen...
Sie huschen davon.
Eine Familie,
Sind wir das,
Irgendwo,irgendwie,
Waren wir es irgendwann.
Wieder fliegt eine Erinnerung an mir vorbei,
Und mir wird klar;
Das es keine Erinnerung war.
Sondern das Jetzt,
Welches an mir spurenlos vorbei schwebt.
Sunday, February 11, 2007
Deine Wärme
Der Regen peitscht mir streng ins Gesicht.
Ich will fort,
Jedoch habe ich mich verirrt.
Weiß nicht vor und nicht zurück,
Vergass wo oben und unten ist.
Die Wege liegen im Dunkeln,
Da das Licht erlosch.
So krieche ich blind am Boden,
Suchend nach meinem Weg.
Zeit hat in diesem Spiel keinerlei Bedeutung mehr,
Vieles ist wichtig,
Doch die Erinnerung verblasst,
Nach und nach.
Ich bin erschöpft,
Aber ich taste weiter nach dem Pfad,
Der so verborgen zu sein scheint.
Meine Augen wollen sich schließen,
Die Glieder möchten liegen.
Pötzlich,ich verspüre Wärme,
Welche mich umarmt und es vermag mich zu halten,
Sie trägt mich durch die Nacht.
Ich bin nicht mehr allein,
Sie passt auf mich auf.
Am Tage geht sie wieder fort,
Doch durch die Nacht hilft sie mir.
Immer dann,
Wenn der Tag mich blind gemacht hat.