Tuesday, May 29, 2007
Nachruf
Die Augen sind schon zu
Von nun an für immer
Und Ich wünsch Ihm gute Ruh
Seine Seele ist zerbrochen
Die Flügel Blutrot gestutzt
Alle haben daran gerissen
Keinem hats genutzt
Gebettet in warmen Laken
Dort liegt der kalte Leib
Ach werd ich ihn vermissen
Gab er doch der Seele halt
Doch die steht nur daneben
Und schaut die Gäste an
Ach wie Sie alle heucheln
Kam doch keiner an Sie ran
Sie wollte allen helfen
Gab sich für Sie auf
Nun wird Sie nie mehr Leben
Doch Sie freute sich darauf
Endlich keine Schmerzen
Und auch keine Qual
Endlich freien Herzens
Und nicht des Pöbels Mahl
So ging der Engel fort
In das große Tal
Sie wählte diesen Ort
Ihr lieset mir keine Wahl
Thursday, April 19, 2007
Die Liebe der Geister
Sie durchstreifen die milde Dunkelheit
Zusammen schreiten sie durch die kühle Nacht
Zwei Herzen die im Einklang schlagen
Die Hände ineinander verschlungen,wohlig und warm
Der Mond schaut herab
Er weiß wie die Beiden fühlen
Froh beieinander zu sein
Lasst diese Nacht nie enden
Sie sterben,wenn der Tag anbricht
Die Nacht vergeht langsam
Und mit ihr vergehen auch sie
Doch ein Weitere wird folgen
Dann ist das Paar wieder vereint
Durchstreift die Nacht
Und die Liebe lässt ihre toten Herzen schlagen
Tuesday, March 13, 2007
Schmerzlos
Kein Gefühl war da
Nichts drang hervor
Ich wetzte meine Klinge
Scharf und ohne erbarmen
Sie glänzte wunderschön
Ich nahm sie
Ich schnitt
Ich empfand nichts
Ein weiterer Schnitt
Das Blut sickerte
Ich vernahm keinen Schmerz
Ich war verwirrt
Ich schnitt
Es tat nicht weh
Es blutete
Doch kein Gefühl regte sich
Alles war leer
Ich schnitt erneut
Wieder nichts
Keine Schmerzen
Alles wiederholte sich
Nie kam eine Empfindung
Bis ich merkte
Ich war tot.
Sunday, February 18, 2007
Mal was passendes zu Karneval...x)
Alaaf und Helau!
Diese Büttenrede wurde 1995 in Flörsheim am Main (Karnevalshochburg) gehalten. Der Redner musste nach dem Vortrag unter Polizeischutz rausgebracht werden und die Sitzung wurde vorzeitig beendet, aber die Rede ist seitdem Kult.
Hessische Büttenrede
(Narhalla-Marsch)
“Alaaf und Helau! - Seid ihr bereit?
Willkommen zur Beklopptenzeit!
Mer kenne des aus Akte X,
doch Mulder rufe hilft da nix,
des kommt durch Strahle aus dem All,
und plötzlisch ist dann Karneval!
(Tusch)
Uff einen Schlach werd’nalle dämlisch,
denn das befiehlt das Datum nämlisch!
Es ist die Zeit der tollen Tage,
so eine Art Idiotenplage,
eine Verschwörung, blöd zu werden,
die jährlich um sich greift auf Erden.
Ei’ wahre Ausgeburt der Hölle,
und Ausgangspunkt davon ist Kölle!
(Tusch)
Denn dort gibt’s nisch nur RTL,
das Fernseh-Einheitsbrei-Kartell,
sondern aach jede Menge Jecken,
die sisch auf Nasen Pappe stecken,
in Teufelssekten sich gruppieren
danach zum Elferrat formieren
und dann muss selbst das dööfste Schwein
dort auf Kommando fröhlisch sein.
(Tusch)
Auf einmal tun in allen Ländern
die Leude sisch ganz schlimm verändern
Sie geh’n sisch hemmungslos besaufe
und fremde Mensche Freibier kaufe
schmeiße sisch Bonbons an die Schädel,
betatsche Jungens und aach Mädel
und tun eim jede, den sie sehen,
ganz fuschtbar uff de Eier gehen!
Sie tun nur noch in Reime spreche
und sind so witzisch, man könnt’ breche,
bewege sisch in Polonäsen,
als trügen sie Gehirnprothesen,
man möschte ihnen - im Vertrauen -
am liebsten in die Fresse hauen!
(Tusch und Konfetti-Kanone)
Doch was soll man dagege mache?
Soll man vielleicht noch drüber lache?
Es hilft kein Schreie und kein Schimpfe,
man kann sisch nich mal gegen impfe,
die Macht der Doofen ist zu staak,
als dass man sisch zu wehr’n vermag!
(kein Tusch)
Am besten ist, man bleibt zu Haus
und sperrt den Wahnsinn aanfach aus.
Man schließt sich ein paar Tage ein
und lässt die Blöden blöde sein!
Der Trick ist, dass man sich verpisst
bis widder Aschermittwoch ist!
Und steht ein Zombie vor der Tür,
mit so ‘nem Pappnasengeschwür,
und sagt statt “Hallo” nur “Helau”,
dann dreh sie um, die dumme Sau,
und tritt ihr kräftisch in den Arsch und ruf dabei:
Narrhalla-Marsch!”
“Vielen Dank …”
(Tusch,Narhalla-Marsch mit schnellem Weglaufen)
Friday, February 16, 2007
Entscheidungen
Jedoch empfinden sie nicht wie ich ... Ich seh es nicht als schlecht an, mein Herz hängt daran, bei dem blossen Gedanken es zu entscheiden sträubt sich in mir alles...
Doch es steht großes auf dem Spiel. Welches ich nie verlieren möchte.
Ich weiß nicht was ich tun soll...
Der richtige Weg ist nun bekanntlich nicht immer der einfachste. Wer weiß wann ich eine Entscheidung treffe. Ich fühle mich nicht in der Lage dazu.Ich muss eingestehen,ich bin überfordert. Nicht leicht, wenn man bedenkt das ich alles irgendwie schaffen will. Ich würde mir selber ins Fleisch schneiden, um vllt. etwas zu gewinnen. Doch ist es es wert in anbetracht dessen, was ich verlieren würde..?! Und wenn ich nicht schneide, verliere ich dann noch mehr... ?!
Weshalb können die anderen nicht mit meinen Augen sehen ... Meine Gefühle empfinden, um zu merken wie schwer es ist von jemandem los zu kommen, der einem nicht gut tut und an welchem jedoch das Herz so sehr hängt... Auch wenn das niemand nachvollziehen kann...
Tuesday, February 13, 2007
Realität
Was ich einst mein Heim nannte.
Die Familie zerbrochen,
Es blieb nur noch Kälte und Einsamkeit.
Das Glück packte seine Koffer,
Zog aus.
Es wollte nicht mehr bei uns bleiben,
Lief schon fast flüchtig fort.
Wir sahen ihm sehnsüchtig und lange nach,
Doch es änderte seine Meinung nicht.
Und so blieb jeder für sich allein,
Halt gab es nicht.
Gebrüll und Zorn erwachte,
Die Verzweiflung trieb den Wahnsinn an.
Und die Hilflosigkeit weinte leise vor sich hin,
Versunken in ihrer selbst.
So steh ich in den Trümmern,
Blicke betreten umher.
Erinnerungen,so viele Erinnerungen...
Sie huschen davon.
Eine Familie,
Sind wir das,
Irgendwo,irgendwie,
Waren wir es irgendwann.
Wieder fliegt eine Erinnerung an mir vorbei,
Und mir wird klar;
Das es keine Erinnerung war.
Sondern das Jetzt,
Welches an mir spurenlos vorbei schwebt.
Sunday, February 11, 2007
Deine Wärme
Der Regen peitscht mir streng ins Gesicht.
Ich will fort,
Jedoch habe ich mich verirrt.
Weiß nicht vor und nicht zurück,
Vergass wo oben und unten ist.
Die Wege liegen im Dunkeln,
Da das Licht erlosch.
So krieche ich blind am Boden,
Suchend nach meinem Weg.
Zeit hat in diesem Spiel keinerlei Bedeutung mehr,
Vieles ist wichtig,
Doch die Erinnerung verblasst,
Nach und nach.
Ich bin erschöpft,
Aber ich taste weiter nach dem Pfad,
Der so verborgen zu sein scheint.
Meine Augen wollen sich schließen,
Die Glieder möchten liegen.
Pötzlich,ich verspüre Wärme,
Welche mich umarmt und es vermag mich zu halten,
Sie trägt mich durch die Nacht.
Ich bin nicht mehr allein,
Sie passt auf mich auf.
Am Tage geht sie wieder fort,
Doch durch die Nacht hilft sie mir.
Immer dann,
Wenn der Tag mich blind gemacht hat.
Saturday, January 13, 2007
Ein altes Gedicht von mir
Du bist so dunkelrot,
Wie das Blut,
Welches in unseren Adern fließt.
Ein Tautropfen hängt an Deiner Blüte,
Wie die stillen Tränen in unserem Antlitz,
Innerlich vor Schmerz verzerrt.
So wundershcön Du auch bist,
Wir wissen,
Wenn wir Dich anfassen,
Werden wir uns an Deiner Vollkommenheit stechen.
Jedoch fasten wir Dich an,
Genossen den Schmerz,
Und warfen Dich dann abermals weg.
Ich weiß,
Bald werden wir wieder zusammen treffen,
Denn Deine blutige Spur wird niemals vergehen.
Sie tropft leise hinter uns her,
Bis zum letzten Tag.
Tuesday, January 02, 2007
Alles kommt und geht
Jahre kommen,
Jahre gehen,
Was Sie bringen,
Was wir vielleicht verlieren.
Alle Entscheidungen gut getroffen.
Froh in der Hinsicht auf eventuelles Glück,
Oder ist gar Reue mit im Spiel?
Welches sich fast endlos spielen lässt…
Hat man Menschen verletzt,
Die einem wichtig waren,
So will man es nun besser machen,
Doch wird das Neue es gewähren?
Was kommen wird weiß Niemand,
Das Vergangene fast schon wieder vergessen,
Bei so Manchem blieb Freud,
Bei ach so vielen Leid…
Hätte es besser laufen können?
Wird es besser im nächsten Jahr?
Wir wissen es nicht…
Nur das wir wieder hier stehen werden.
Die Fragen werden wieder kommen,
Immer wieder in der Hinsicht auf das Ungewisse…
Und die Würfel werden abermals fallen,
In diesem Spiel indem keiner die Regeln kennt.Sunday, December 10, 2006
New One
In goldenen Lettern verschleiert,
So prankt es hoch oben am Zelt,
"Zirkus des Lebens".
Die Zuschauerreihen sind gefüllt,
Alles bekannte Gesichter,
Sie sind aufgeregt und schauen erwartungsvoll.
Das Licht geht aus,Stille...
Der Vorhang öffnet sich,eine Oboe setzt ein,
Ein Clown tritt auf.
Das Gesicht wirkt starr,maskenhaft...
Jedoch auch glücklich, erwartungsgemäß fröhlich,
Mit einem breiten Lachen unterhält er die Menge.
Er will sie glücklich machen und spielt ohne Unterlass,
Doch auf einmal verzerrt das Gesicht und die Maske platzt,
Er liegt am Boden...gekrümt vor Scharm.
Die Leute sind entsetzt,schreien auf...
Seine Augen sind schwarz,der Körper zerschnitten,
Seine Tränen blutrot.
Alles laufen fort,niemand bleibt,
Und er schreit...
Schreit wie sehr es ihm leid tut...
So sehr leid tut,
Dass sie seinen Schmerz sehen müssen,
Den,den er doch schon seit so langer Zeit verbarg....
Tuesday, December 05, 2006
"Neuer Blog"
VERFLOCHTEN IN SEINER SELBST
Sieh hin, schau nicht weg
Sieh endlich hin
Die Arme …sie waren stumme Zeugen des Massakers
Du hast Tränen in den Augen
Das Herz … zerfleischt in der Schlacht
Findest Du das nicht traurig
Die Gefühle… sie sind alle fort gegangen
Doch was empfindest Du jetzt
Der Schmerz … sitzt so betäubend tief
Mitleid, Trauer, Schuld, weswegen
Die Tränen … sie sind schon lange rot
Erkennst Du Dich wieder
Der Halt …der nur noch Luft ist
Spürst Du es nicht
Die Familie… Eine Ruine, schon lang nicht mehr existent
Sieh in Dich hinein
Die Liebe… Trümmerhaufen die Geschichten erzählen
Dort ist nur Leere
Der Sprung… Er war meine Erlösung
Willst Du mir nicht folgen
Thursday, November 23, 2006
Mal wieder eins meiner Gedichte ^^
Vergangenes Leben
Ich bin des Redens müde,
Mein Körper ist so schwer,
Lasset mich hier liegen.
Ich bin des Schreibens müde,
Mein Kopf ist so schwer,
Lasset mich die Augen schließen.
Ich bin des Lebens müde,
Mein Herz ist so schwer,
Lasset mich keine Schmerzen fühlen.
Ich bin des Wartens müde,
Meine Suche ist so schwer,
Lasset mich etwas empfinden.
Ich bin tot,
Meine Qual ist vorüber,
Lasset mich nun Frieden finden.