Eine kalte Briese durchfährt meine Kleider,
Der Regen peitscht mir streng ins Gesicht.
Ich will fort,
Jedoch habe ich mich verirrt.
Weiß nicht vor und nicht zurück,
Vergass wo oben und unten ist.
Die Wege liegen im Dunkeln,
Da das Licht erlosch.
So krieche ich blind am Boden,
Suchend nach meinem Weg.
Zeit hat in diesem Spiel keinerlei Bedeutung mehr,
Vieles ist wichtig,
Doch die Erinnerung verblasst,
Nach und nach.
Ich bin erschöpft,
Aber ich taste weiter nach dem Pfad,
Der so verborgen zu sein scheint.
Meine Augen wollen sich schließen,
Die Glieder möchten liegen.
Pötzlich,ich verspüre Wärme,
Welche mich umarmt und es vermag mich zu halten,
Sie trägt mich durch die Nacht.
Ich bin nicht mehr allein,
Sie passt auf mich auf.
Am Tage geht sie wieder fort,
Doch durch die Nacht hilft sie mir.
Immer dann,
Wenn der Tag mich blind gemacht hat.
1 comment:
Stimmt einen Nachdenklich... passt aber sehr gut zur aktuellen Situation... ;-)
Kopf hoch, süsse...
Post a Comment